Der Kampf um das tägliche Brot
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Beschreibung
Periodischer Hunger ist bis zur zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts eine ständige Erfahrung der europäischen Gesellschaften gewesen. In vielen Ländern der Dritten Welt ist er noch immer nicht überwunden, und als Folge von Krieg,Mißwirtschaft und politischen Strukturbrüchen ist er im 20.Jahrhundert auch nach Europa zurückgekehrt. Sicherung der Nahrung in Krisenzeiten war und ist eine Hauptaufgabe von Herrschaft und zugleich eine ihrer ältesten Legitimationsquellen. Aus der mangelnden Wahrnehmung dieser Aufgabe oder aus ihrem Scheitern entsteht die klassische Protestform der "Brotrevolte", mit der gefährdete Menschengruppen ihr Naturrecht auf Leben durchzusetzen versuchen und zugleich die sozialen Eliten und politischen Machthaber an ihre Aufgaben erinnern. Diese traditionelle Nahrungsunruhe mit ihren Ursachen, Erscheinungsformen und Funktionen steht im Mittelpunkt des Buches. Es befaßt sich darüber hinaus mit den Methoden der Protestforschung, mit Hungererfahrungen und Hungerreaktionen unter verschiedenen Rahmenbedingungen, mit dem Ende der klassischen "Brotrevolte" und der Entwicklung alternativer Formen der kollektiven Interessenvertretung, schließlich mit ihrer partiellen Wiedergeburt in den Hungerperioden der Kriegs-, Zwischenkriegs- und Nachkriegszeit. Die meisten Beiträge beziehen sich auf Deutschland, aber auch England und Frankreich, Österreich, die Schweiz, Spanien, und zwei afrikanische Länder sind mit Beispielen vertreten. von Gailus, Manfred
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Über den Autor
- Kartoniert
- 208 Seiten
- Erschienen 2020
- Brunnen Verlag GmbH
- Gebunden
- 216 Seiten
- Erschienen 2018
- Servus
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 2019
- Becker Joest Volk Verlag
- Gebunden
- 191 Seiten
- Erschienen 2018
- Pichler Kochbuch
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- 336 Seiten
- Erschienen 2024
- Propyläen Verlag
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- 168 Seiten
- Erschienen 2013
- Hädecke Verlag
- Hardcover
- 168 Seiten
- Erschienen 2024
- Becker Joest Volk Verlag
- Gebunden
- 126 Seiten
- Erschienen 2020
- Servus




