Die Gesellschaft der Singularitäten: Zum Strukturwandel der Moderne
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Beschreibung
„Die Gesellschaft der Singularitäten: Zum Strukturwandel der Moderne“ von Andreas Reckwitz untersucht die tiefgreifenden Veränderungen in modernen Gesellschaften, die durch den Übergang von einer industriellen zu einer postindustriellen Ordnung geprägt sind. Reckwitz argumentiert, dass wir uns in einer Ära befinden, in der Singularitäten – also das Einzigartige und Besondere – zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese Entwicklung beeinflusst verschiedene gesellschaftliche Bereiche wie Kultur, Wirtschaft und Politik. Im Buch beschreibt er, wie standardisierte Massenproduktion und -konsum allmählich durch eine Orientierung hin zu individuellen Erfahrungen und einzigartigen Produkten ersetzt werden. Dies führt zu neuen sozialen Ungleichheiten, da Zugang zu diesen Singularitäten oft mit sozialem Status verbunden ist. Reckwitz analysiert auch die Rolle digitaler Technologien bei dieser Transformation und beleuchtet die Auswirkungen auf Identität und Gemeinschaftsbildung. Insgesamt bietet „Die Gesellschaft der Singularitäten“ eine umfassende soziologische Analyse des Wandels moderner Gesellschaften hin zu einer Betonung des Besonderen und Einzigartigen, was neue Herausforderungen für soziale Kohäsion und Gleichheit mit sich bringt.
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Über den Autor
Andreas Reckwitz, geboren 1970, ist Professor für Allgemeine Soziologie und Kultursoziologie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sein Buch Die Gesellschaft der Singularitäten wurde 2017 mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet und stand 2018 auf der Shortlist des Sachbuchpreises der Leipziger Buchmesse. 2019 erhielt er den Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
- perfect
- 200 Seiten
- Erschienen 2009
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- Erschienen 2011
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