Irgendjemand musste die Täter ja bestrafen: Die Rache der Juden, das Versagen der deutschen Justiz nach 1945 und das Märchen deutsch-jüdischer Versöhnung
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Beschreibung
Das Buch „Irgendjemand musste die Täter ja bestrafen: Die Rache der Juden, das Versagen der deutschen Justiz nach 1945 und das Märchen deutsch-jüdischer Versöhnung“ von Achim Doerfer untersucht kritisch die Nachkriegszeit in Deutschland, insbesondere den Umgang mit NS-Tätern durch die deutsche Justiz. Doerfer beleuchtet das Versagen des Rechtssystems bei der Verfolgung und Bestrafung von Kriegsverbrechern und thematisiert die Selbstjustizakte von Holocaust-Überlebenden als Reaktion auf diese Ungerechtigkeit. Zudem hinterfragt er den oft beschworenen Mythos einer umfassenden deutsch-jüdischen Versöhnung, indem er aufzeigt, wie unzureichend und oberflächlich dieser Prozess in vielen Fällen war. Das Buch bietet eine tiefgehende Analyse der juristischen und gesellschaftlichen Herausforderungen im Nachkriegsdeutschland und regt zur kritischen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an.
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Über den Autor
Achim Doerfer, 1965 in Göttingen geboren, hat Jura und Philosophie studiert und arbeitet als Anwalt. Seine Großmutter und Mutter gehören zu den wenigen, die den Holocaust in Deutschland überlebten und nach 1945 in Deutschland blieben. Sein Bruder ist 1999 nach Israel ausgewandert und dort mittlerweile Rabbiner.
- Kartoniert
- 170 Seiten
- Erschienen 2018
- Neofelis
- Gebunden
- 318 Seiten
- Erschienen 2012
- Pour Le Merite
- Kartoniert
- 285 Seiten
- Erschienen 2003
- Wallstein Verlag




