Angemessene Vorkehrungen als Diskriminierungsdimension im Recht
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Beschreibung
Angemessene Vorkehrungen sollen Diskriminierungen von Menschen mit Behinderungen unterbinden. Das deutsche Recht kennt diesen Rechtsbegriff nicht, begründet allerdings gesetzliche Pflichten zu deren Schaffung für Menschen mit Behinderung, um ihnen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe im Zeichen von Vielfalt zu ermöglichen. "Angemessene Vorkehrungen" schützen Menschen mit Behinderung, sind darauf aber nicht zu beschränken, sondern erklären auch zureichend die sich aus dem AGG zum Schutz vor Diskriminierungen wegen des Geschlechts, der Religion oder des Alters ergebenden Handlungspflichten. Der Begriff präzisiert also allgemein die Bedingungen sozialer Teilhabe und begründet dafür einzelne Handlungsgebote. Angemessene Vorkehrungen sind deshalb ein Grundbegriff des allgemeinen Gleichbehandlungsrechts. Dieser sollte daher in § 7 AGG aufgenommen und jedem nach § 1 AGG geschützten Menschen sollte darauf ein Rechtsanspruch zustehen. von Eichenhofer, Eberhard
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Über den Autor
- Kartoniert
- 402 Seiten
- Erschienen 2019
- Bund-Verlag
- Kartoniert
- 300 Seiten
- Erschienen 2022
- Mohr Siebeck
- paperback
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- Erschienen 2015
- Springer VS
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- paperback -
- Erschienen 1978
- Reclam, Philipp
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- Erschienen 2002
- Campus Verlag
- Kartoniert
- 188 Seiten
- Erschienen 1997
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- Walhalla Fachverlag




