Posthermeneutik
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Beschreibung
Schmerzen, körperliche Erschöpfung, Erosionen oder Spuren zeitlichen Verfalls und ähnliches verweisen auf Erfahrungen, die sich diskursiver Einholung nicht ohne weiteres fügen. Mit dem Formlosen, der bloßen Materialität oder dem Chaos assoziiert, widersetzen sie sich den generellen Begriffen des Textes und des Verstehens. Zudem verweigern sie sich ihrer Entschlüsselung als Konstruktion - im Sinne ihrer begrifflichen Bezeichnung und Unterscheidung - wie auch ihrer Inszenierung als einer ästhetischen Praxis, weil sie in allen ihren Hervorbringungen als eine nicht aufgehende Heterogenität immer schon mitschwingen. Denn es gibt keine Arbeit ohne den Rest, keinen Diskurs ohne das Nichteinholbare oder Undarstellbare, keine Technik ohne Versagen, kein Denken ohne die Widerständigkeit der Dinge, worin sie ebenso sehr verwickelt sind, wie sie diese verleugnen. Posthermeneutik ist der Versuch, diese ,andere', ,negative' Seite neu zu denken - und damit das mit einzubeziehen, was nicht Verstehen ist, aber ins Verstehen eingeht, was nicht Zeichen ist, aber notwendige Voraussetzung aller Zeichenprozesse bleibt, was nicht Sinn ist, aber die Bedeutungen stört, was nicht Medium ist, aber alle Medialität mitprägt. von Mersch, Dieter
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 466 Seiten
- Erschienen 1999
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 167 Seiten
- Erschienen 2019
- W. Kohlhammer GmbH
- Gebunden
- 421 Seiten
- Erschienen 2013
- V&R unipress
- hardcover
- 271 Seiten
- Erschienen 1997
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 239 Seiten
- Erschienen 2013
- Bloomsbury Academic
- perfect
- 381 Seiten
- Erschienen 2011
- Campus Verlag
- paperback
- 216 Seiten
- Erschienen 2015
- Routledge




