Eigensinn im Einheitsstaat
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Beschreibung
Obwohl das NS-Regime nach Zentralisierung und Vereinheitlichung strebte, waren die Resultate seiner Bildungspolitik von Land zu Land uneinheitlich. Die Schulsysteme in Württemberg, Baden und im 1940 annektierten Elsass wichen auffällig voneinander ab. Das war zunächst historisch bedingt. Doch die Unterschiede wurden bewahrt und verstärkt durch das verschiedenartige Profil der NS-Politik in den drei Regionen. Den Bildungsreformern in Berlin gelang es nicht, regionale Beharrungskräfte, strukturelle Pfadabhängigkeiten und Bildungstraditionen auszuhebeln. Denn die Länder passten die Bildungsreformen an die örtlichen Gegebenheiten an. Dadurch entstand ein begrenzter Gestaltungsspielraum, den einzelne NS-Landespolitiker zu nutzen wussten. Dr. Jürgen Finger hat über die Politik-, Verwaltungs- und Unternehmensgeschichte des "Dritten Reichs" gearbeitet. Er forscht zurzeit zum Verhältnis von Moral und Ökonomie in kapitalistischen Gesellschaften Ende des 19. Jahrhunderts. von Finger, Jürgen
Produktdetails
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Über den Autor
- perfect -
- Erschienen 1980
- Krefeld : Sinus-Verlag,
- Gebunden
- 224 Seiten
- Erschienen 2019
- Steidl Verlag
- Hardcover
- 64 Seiten
- Erschienen 1981
- De Gruyter
- Audio/Video -
- Erschienen 2009
- Quartino
- perfect
- 263 Seiten
- UTB, Stuttgart
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 2018
- Penguin Verlag
- Gebunden
- 504 Seiten
- Erschienen 2015
- Klett-Cotta
- Kartoniert
- 249 Seiten
- Erschienen 1992
- Nomos
- Kartoniert
- 389 Seiten
- Erschienen 2022
- C.H.Beck
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2014
- Oxford University Press(UK)




