Zwischen Marginalisierung und Selbstbehauptung: Lebens- und Bildungswege von Sinti- und Roma-Frauen in Deutschland
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Beschreibung
"Zwischen Marginalisierung und Selbstbehauptung: Lebens- und Bildungswege von Sinti- und Roma-Frauen in Deutschland" von Julia Reimer untersucht die komplexen Lebensrealitäten und Bildungsbiografien von Sinti- und Roma-Frauen in Deutschland. Das Buch beleuchtet die vielfältigen Herausforderungen, denen diese Frauen aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit gegenüberstehen, darunter Diskriminierung, soziale Ausgrenzung und strukturelle Benachteiligungen im Bildungssystem. Gleichzeitig zeigt Reimer auch die Strategien der Selbstbehauptung und den Widerstand dieser Frauen gegen Marginalisierung auf. Durch qualitative Interviews und biografische Erzählungen wird ein differenziertes Bild gezeichnet, das sowohl die Hindernisse als auch die Erfolge der Sinti- und Roma-Frauen in ihrem Streben nach Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe dokumentiert. Das Werk trägt zur Sensibilisierung für die spezifischen Erfahrungen dieser oft übersehenen Gruppe bei und fordert zu einem Umdenken in Politik und Gesellschaft auf, um Chancengleichheit zu fördern.
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Über den Autor
Julia Reimer, Dr. phil., ist derzeit Referentin für Freiwilligendienste im Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind Biographieforschung, (außerschulische) Bildungsarbeit, Geschlecht und Diversität.
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