Die Jagd der Eliten in den Erinnerungskulturen von der Antike bis in die Frühe Neuzeit
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Beschreibung
Die Jagd spielt in unserer Zeit eine eher untergeordnete Rolle; heutige Eliten vermeiden es, sich in den Medien als Jäger präsentieren zu lassen, weite Kreise der Gesellschaft halten das Töten von Tieren nur in seltenen Fällen für rechtfertigbar. In früheren Zeiten war die Jagd gänzlich anders bewertet. Sie diente schon in den frühen Hochkulturen als Symbol und Mittel herrschaftlicher Gewalt; im Spätmittelalter entwickelte sie sich zum kunstvoll ausgelebten Privileg der Eliten, diente der gesellschaftlichen Abgrenzung und Normensetzung.Die Veränderungen und Kontinuitäten des kulturellen Phänomens der Jagd, ihrer Wahrnehmung und gesellschaftlichen Bewertung sind Gegenstand der Beiträge dieses Bandes. Bei der Frage nach dem Warum von Veränderung gehen die Autoren von der Beobachtung aus, dass Veränderung in hohem Maße durch Erinnern und Vergessen geprägt ist. Die Jagd wird so nicht nur im Hinblick auf ihre Formen und Funktionen in unterschiedlichen Epochen und Kulturen untersucht, sondern auch in Hinblick auf ihre Rolle in der Erinnerung und dem kulturellen Gedächtnis von Individuum und Gesellschaft. von Martini, Wolfram
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Über den Autor
- Gebunden
- 193 Seiten
- Erschienen 2005
- Wiley-VCH
- perfect -
- Erschienen 2000
- Könemann
- Gebunden
- 215 Seiten
- Erschienen 2020
- De Gruyter
- Kartoniert
- 224 Seiten
- Erschienen 2010
- Julia White Publishing
- perfect
- 544 Seiten
- Erschienen 1998
- Böhlau Wien
- Gebunden
- 347 Seiten
- Erschienen 2020
- C.H.Beck
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2010
- Universitas
- Gebunden
- 336 Seiten
- Erschienen 2018
- C.H.Beck




