Der arbeitende Souverän: Eine normative Theorie der Arbeit
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Beschreibung
"Der arbeitende Souverän: Eine normative Theorie der Arbeit" von Axel Honneth ist ein philosophisches Werk, das sich mit der Bedeutung und dem Wert der Arbeit in modernen Gesellschaften auseinandersetzt. Honneth, ein renommierter Sozialphilosoph, untersucht die Rolle der Arbeit nicht nur als Mittel zum Lebensunterhalt, sondern als zentralen Bestandteil menschlicher Selbstverwirklichung und gesellschaftlicher Integration. In dem Buch entwickelt Honneth eine normative Theorie, die darauf abzielt, die Bedingungen für eine gerechte Arbeitswelt zu definieren. Er argumentiert, dass Arbeit mehr sein sollte als bloße Erwerbstätigkeit; sie sollte den Menschen ermöglichen, Anerkennung zu erfahren und ihre Fähigkeiten voll zu entfalten. Honneth kritisiert bestehende Arbeitsverhältnisse, die oft Entfremdung und Ungerechtigkeit hervorbringen, und plädiert für eine Neugestaltung der Arbeitswelt im Sinne von Autonomie und sozialer Teilhabe. Durch historische Analysen und theoretische Reflexionen zeigt er auf, wie sich die Vorstellungen von Arbeit über die Zeit verändert haben und welche Prinzipien notwendig sind, um Arbeit in Zukunft humaner und demokratischer zu gestalten. "Der arbeitende Souverän" bietet somit einen wichtigen Beitrag zur Diskussion über soziale Gerechtigkeit und die Rolle des Individuums in der Arbeitsgesellschaft.
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Über den Autor
Axel Honneth, geboren 1949, ist Jack C. Weinstein Professor of the Humanities an der Columbia University in New York. 2015 wurde er mit dem Ernst-Bloch-Preis, 2016 für Die Idee des Sozialismus mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch ausgezeichnet. 2021 hielt er in Berlin seine vielbeachteten Benjamin-Lectures zum Thema dieses Buches.
- Kartoniert
- 408 Seiten
- Erschienen 2010
- Rotpunktverlag, Zürich
- Hardcover
- 652 Seiten
- Erschienen 2018
- Lambertus




