Tradition und Verfassungsrecht
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Beschreibung
Die Bedeutung der Tradition für das Verfassungsrecht war bisher noch nicht Gegenstand einer systematisch vertieften Untersuchung. Eine solche soll hier nun vorgelegt werden, in einer Zeit gesellschaftlicher und politischer Polarisierung, zwischen Bewährtem und Fortschritt. »Tradition« ist noch kein allgemeiner Verfassungsbegriff; sie wirkt über die Prägung einzelner Norminhalte und Institutionen, gerade im Staatsrecht, durch deren Bewährung in der Zeit, stets aber unter Vorrang des gegenwärtigen Rechtssetzungswillens. Der jeweilige Traditionsgehalt ergibt sich aus der Verfassungsgeschichte, welche so Elemente der Staatsrechtsdogmatik liefert. Die gegenwärtige Verfassungsordnung ist nicht »in Tradition entstanden«, sondern in vielfacher Gegensätzlichkeit zu früheren Gestaltungen. Für die grundgesetzliche Ordnung lässt sich das Gewicht der Tradition nur induktiv ermitteln; am stärksten wirkt es in der Beschränkung staatlicher Gewalt durch die Grundrechte, organisationsrechtlich in Föderalismus und Selbstverwaltung. In der Fortwirkung des Staatsrechts in seinen lange Zeit akzeptierten Gestaltungen bewährt sich der Geltungsanspruch des Rechts zugleich in dynamischem Wandel und in grundsätzlicher Überzeitlichkeit.
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Über den Autor
- Broschiert -
- Erschienen 1979
- Rowohlt Verlag
- hardcover
- 344 Seiten
- Erschienen 1999
- Leske + Budrich Verlag
- Kartoniert
- 482 Seiten
- Erschienen 2021
- C.H.Beck
- perfect
- 235 Seiten
- UTB
- Hardcover -
- Erschienen 2015
- Mohr Siebeck
- hardcover
- 1527 Seiten
- Erschienen 2004
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 337 Seiten
- Erschienen 2021
- Vahlen
- Gebunden
- 985 Seiten
- Erschienen 2010
- Böhlau Köln




