Aristokratismus und Moderne
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Beschreibung
Unbestritten nahm die Bedeutung des Adels zum 20. Jahrhundert hin in Europa ab. Gleichzeitig traten in unterschiedlichsten Diskursbereichen um 1900 neue Ideen und Konzepte von Adel oder Aristokratie auf. Dieser als Aristokratismus bezeichneten Ausweitung der Semantik des Adeligen spürt der Band mit interdisziplinären Perspektiven nach. Er spannt den Bogen von Nietzsches Philosophie eines »Neuen Menschen« über die Figur des Dandys in Kunst und Literatur, die Ideen einer »Geistesaristokratie«, etwa im George-Kreis, bis hin zu Neuadelsvorstellungen in der völkischen Bewegung und im Nationalsozialismus. von Conze, Eckart
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Über den Autor
Eckhart Conze ist Professor für Neuere Geschichte an der Universität Marburg. Wencke Meteling ist Wissenschaftliche Assistentin am Seminar für Neuere Geschichte der Universität Marburg. Jörg Schuster ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere deutsche Literatur an der Universität Marburg. Jochen Strobel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Neuere deutsche Literatur an der Universität Marburg.
- Kartoniert
- 364 Seiten
- Erschienen 2008
- De Gruyter
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