Die Schmugglergesellschaft: Informelle Ökonomien an der Ostgrenze der Europäischen Union. Eine Ethnographie (Kultur und soziale Praxis)
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Beschreibung
„Die Schmugglergesellschaft: Informelle Ökonomien an der Ostgrenze der Europäischen Union“ von Mathias Wagner ist eine ethnografische Untersuchung, die sich mit den informellen wirtschaftlichen Praktiken entlang der östlichen Grenze der EU beschäftigt. Wagner beleuchtet, wie Schmuggel und andere informelle Handelsaktivitäten in dieser Region nicht nur als kriminelle Handlungen betrachtet werden können, sondern auch als komplexe soziale Phänomene mit eigenen Regeln und Strukturen. Durch detaillierte Feldforschung und Interviews zeigt das Buch, wie diese Aktivitäten tief in den Alltag der Menschen verwoben sind und oft eine Reaktion auf wirtschaftliche Unsicherheit und politische Grenzregime darstellen. Wagner analysiert die sozialen Netzwerke und kulturellen Bedeutungen, die diesen informellen Ökonomien zugrunde liegen, und bietet damit einen differenzierten Einblick in das Leben an einer geopolitisch sensiblen Grenze.
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Über den Autor
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