Der Ewige Jude von Edgar Quinet und Eugène Sue auf dem Index Librorum Prohibitorum
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Beschreibung
Der "Ewige Jude" stand auf dem Index der verbotenen Bücher - das lässt aufhorchen: Kämpfte die katholische Kirche so gegen antisemitische Stereotype? Dieser Frage geht der Autor anhand der Verfahren gegen die französischen Autoren Edgar Quinet und Eugène Sue nach, die das Motiv des Ewigen Juden im 19. Jahrhundert neu interpretierten.Der detaillierte Einblick in den Alltag der Zensoren ist entlarvend: In den Archiven der Inquisition und der Indexkongregation sind irreführende Gutachten zu finden, die für ihre Verfasser nur noch Mittel zu dem Zweck waren, sich in den revolutionären Kämpfen ihrer Zeit richtig zu positionieren. Mitarbeiter der zuständigen Kongregationen waren völlig überfordert, und Bücher wurden sogar ohne vorherige Lektüre verboten. Die unverzichtbare Analyse weiterer, zeitgleich ablaufender Verfahren im Kontext der kirchenpolitischen Großwetterlage zeigt schließlich: Der "Ewige Jude" geriet nicht wegen Antisemitismus in den Blick der Zensoren, sondern weil insbesondere Sue als antijesuitisch, unmoralisch, sozialistisch und revolutionär galt. von Lagatz, Tobias
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Über den Autor
Tobias Lagatz ist derzeit Prokurist und Leiter Sales Excellence bei Haufe Akademie GmbH & Co. KG, Freiburg.
- Kartoniert
- 80 Seiten
- Erschienen 2013
- Cornelsen Verlag
- hardcover
- 416 Seiten
- Erschienen 2026
- Residenz Verlag
- paperback -
- Erschienen 1989
- Reclam Verlag
- Gebunden
- 79 Seiten
- Erschienen 2006
- Anaconda Verlag
- paperback -
- Erschienen 1983
- Aufbau
- Kartoniert
- 64 Seiten
- Erschienen 2003
- Cornelsen Verlag
- paperback
- 544 Seiten
- Erschienen 2004
- Knaur TB
- paperback
- 1021 Seiten
- Erschienen 1985
- Hinstorff,
- Kartoniert
- 331 Seiten
- Erschienen 2016
- Suhrkamp Verlag




