Die Äquilibration der kommunikativen Strukturen

Theoretische und empirische Studien zu einem soziologischen Lernbegriff
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9783938808962

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Einband: Gebunden
Seitenzahl: 342
Erschienen: 2011-08-01
Sprache: Deutsch
EAN: 9783938808962
ISBN: 3938808969
Reihe:
Verlag: Velbrueck GmbH
Gewicht: 599 g
Auflage:
Die zentrale These dieser Studie ist, dass es sich sowohl in theoretischerals auch in empirischer... mehr
Produktinformationen "Die Äquilibration der kommunikativen Strukturen"
Die zentrale These dieser Studie ist, dass es sich sowohl in theoretischerals auch in empirischer Hinsicht lohnt, den Bestand soziologischerParadigmen zur Rekonstruktion sozialen Wandels um einenrevidierten Lernbegriff zu erweitern.Doch hierzu muss man einer Hase-Igel-Konstellation entkommen:Unterscheidet man zwischen Konzepten gerichtetenund ungerichteten sozialen Wandels, zeigt sich, dass auf dereinen Seite Lernen in den Paradigmen der Modernisierung, derTransformation oder der Entwicklung allenfalls als SynonymVerwendung findet, auf der ungerichteten Seite der Unterscheidungwartet der Evolutionsbegriff. Will man am Bedarf einessoziologischen Lernbegriffs festhalten, muss gezeigt werden,dass dieser einerseits nicht mit (rationaler) Weiterentwicklungeinhergeht und andererseits nicht in einer differenzlosen Art inKonzepten sozialer Evolution aufgeht.Lernen löst Probleme in der Informationsverarbeitung sozialer Systeme,auf die diese selbst nicht gekommen wären; ebendies unterscheidetLernen von allen anderen Formen sozialen Wandels. Lernenkann dann nur eine Störungsbeseitigung meinen, die weder zufälligbeginnt noch garantieren kann, sich dauerhaft zu bewähren.Diese Neufassung des Lernbegriffs gelingt durch eine Verzahnungder späten Äquilibrationstheorie Jean Piagets mit der soziologischenSystemtheorie Niklas Luhmanns. Jedoch gilt für die soziologischeÄquilibrationstheorie und jeden Lernschritt gleichermaßen:Jedes gelöste Problem wirft auch neue Probleme auf. Dies zeigt sichhier bei der Frage, ob nicht nur soziale Systeme im Allgemeinen,sondern auch Interaktionen, Organisationen, Funktionssysteme undschließlich Gesellschaft im Besonderen lernen können.Auch und gerade in empirischer Hinsicht verfolgt die Arbeit eingenuin gesellschaftstheoretisches Interesse. Kann Gesellschaftlernen? Die Antwort kann unter Bedingungen von funktionalerDifferenzierung nur ein entschiedenes Nein sein. Dass es dennochnichts mit Zufall zu tun hat, dass so manches Lernresultatsich über die Grenzen der Funktionssysteme hinweg durchsetzt,wird empirisch am Beispiel der Durchsetzung des UN-Kaufrechts(CISG) gezeigt.
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