Kriege und Werte
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Beschreibung
Wer die Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts ernst nimmt, kann schwerlich an die Fortschrittsmythen glauben, die in den liberalen und sozialistischen Traditionen des politischen Denkens die Erwartung eines kommenden Friedens begründen. Hans Joas geht es weder um eine pazifistische Moralisierung noch um eine »realpolitische« Entmoralisierung des Krieges. Seine Absicht ist es vielmehr, die Chancen und Dilemmata verschiedener sozialwissenschaftlicher Analysen von Krieg und Gewalt deutlich zu machen. Neben verschiedenen Friedenskonzeptionen aus Sozialphilosophie und Sozialwissenschaft stehen deshalb auch weitgehend vergessene »militaristische« Traditionen zur Debatte, etwa die Kriegsideologien der deutschen und französischen Soziologie während des Ersten Weltkriegs.
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Über den Autor
Hans Joas, geb. 1948, ist Professor für Soziologie und Sozialphilosophie und Inhaber der Ernst-Troeltsch-Honorarprofessor an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin.
- hardcover
- 527 Seiten
- Erschienen 2013
- Campus Verlag
- Kartoniert
- 462 Seiten
- Erschienen 2013
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 384 Seiten
- Erschienen 2010
- Anaconda Verlag
- paperback
- 240 Seiten
- Erschienen 2009
- Unrast Verlag
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 1978
- Rowohlt Taschenbuch
- paperback
- 448 Seiten
- Erschienen 2012
- Diana Verlag
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 2020
- Frankfurter Allgemeine Buch




