Generation als Grundbegriff einer historischen Geschichtskultur
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Beschreibung
Verschiedene Generationen schreiben die Geschichte ihrer Familie unterschiedlich. So ließe sich die lebhafte Entwicklung der Nürnberger Familiengeschichtsschreibung seit den Collectaneenbänden des Humanisten Christoph Scheurl aus dem ersten Drittel des 16. Jahrhunderts resümieren. Neben genealogischen Ausführungen zeigen vor allem die politischen, konfessionell-religiösen und geschichtstheologischen Inhalte die Dynamik im Achtungsmarkt familiärer Vergangenheiten. Die untersuchten Quellen umfassen neben neu erschlossenen Materialien auch kulturhistorisch bedeutsame Werke wie das 'Große Tucherbuch', an dessen Jahrzehnte dauernder Fertigstellung so bedeutende Künstler wie Jost Amman mitwirkten. Das Hauptaugenmerk des Autors richtet sich auf die historische Bedeutung des Begriffs 'Generation' in der brieflichen Überlieferung der Familie Tucher und in repräsentativen Geschlechterbüchern: Eine zentrale Sinnkategorie in einer Erinnerungs- und Geschichtskultur des 16. Jahrhunderts. von Kuhn, Christian
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Über den Autor
Dr. Christian Kuhn studierte Geschichte, Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaft in Heidelberg und Cambridge/UK. Seine Promotion erfolgte 2007 in Bamberg. Seitdem arbeitet er dort als Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte, außerdem ist er für 2009/10 als Fellow des Alfried Krupp Wissenschaftskollegs in Greifswald tätig.
- paperback
- 400 Seiten
- Erschienen 2016
- LAIKA
- Hardcover
- 48 Seiten
- Erschienen 2016
- Springer Spektrum