Musik und Musikwissenschaft im Umfeld des Faschismus
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Beschreibung
Italien, "das Land der Musik" - die Musik, "die deutscheste der Künste": In zwei Nationen, die erst im 19. Jahrhundert zu staatlicher Einheit fanden, war die Musik zentraler Bestandteil ihres kulturellen Selbstbewusstseins. In Italien war die Oper die führende musikalische Gattung; in Deutschland wurde die Instrumentalmusik zur ,eigentlichen' Musik erklärt und als ,Wiener Klassik' und genuin deutsche Romantik vereinnahmt. Die zunehmende Radikalisierung nationalistischer Parolen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erfasste dann auch die Musikwissenschaft. Versuche einer Neubewertung durch italienische Musikwissenschaftler - allen voran Fausto Torrefranca - wurden in Deutschland ignoriert. Hier propagierte man stattdessen die Idee einer ,absoluten Musik' als unmittelbare und anti-intellektuelle ,Schau deutschen Wesens'. Entkleidet ihres offen nationalistischen Vokabulars leben solche Vorstellungen bis heute fort. Diese Problematik war Gegenstand eines deutsch-italienischen Seminars am Deutschen Historischen Institut in Rom. Zu den Themen feldern MUSIKGESCHICHTSSCHREIBUNG, MUSIKER UND KOMPONISTEN, FASCHISMUS UND NATIONALSOZIALISMUS sowie ÄSTHETISCH -PHILOSOPHISCHE ASPEKTE vereinigt der Band Referate des Seminars mit weiteren Beiträgen von Mauro Fosco Bertola, Monica Cioli, Boris von Haken, Ludovica Malknecht, Fiamma Nicolodi, Pamela M. Potter und Michael Zywietz.
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Über den Autor
- hardcover
- 380 Seiten
- Erschienen 2015
- Brill Deutschland GmbH
- Kartoniert
- 301 Seiten
- Erschienen 2022
- Nomos
- paperback
- 240 Seiten
- Erschienen 2018
- J.B. Metzler
- Gebunden
- 537 Seiten
- Erschienen 2020
- Böhlau Köln
- Kartoniert
- 68 Seiten
- Erschienen 2021
- Groos, Julius
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2017
- Bertz und Fischer
- paperback
- 328 Seiten
- Erschienen 1985
- Springer Berlin Heidelberg
- Gebunden
- 567 Seiten
- Erschienen 2012
- Böhlau Köln
- paperback -
- Erschienen 2000
- Klett-Cotta, Stuttgart
- perfect
- 308 Seiten
- Erschienen 2000
- Georg Olms Verlag
- perfect
- 344 Seiten
- Erschienen 1996
- Nomos
- Leinen
- 240 Seiten
- Erschienen 2022
- Secession Verlag Berlin
- paperback
- 412 Seiten
- Erschienen 2005
- Fenestra Books




