Emanzipation in Stadt und Staat
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Beschreibung
Michal Szulc analysiert die Umsetzung der staatlichen Judenpolitik in der preußischen Provinz am Beispiel Danzigs. Dabei zeigt er die Emanzipation der Juden als Kampfplatz von Interessengruppen und individuellen Akteuren. Der Autor untersucht sowohl die Diskussionen vor Ort als auch in machtpolitischen Zentren wie Berlin und Paris. Deutlich wird dabei die Diskrepanz zwischen gesetzlicher Norm und Alltagspraxis, zwischen politischem Programm und dessen tatsächlicher Wirkung. In diesem politisch-rechtlichen Prozess setzten sich Staat und Stadt konfrontativ über die Lage der Juden in Danzig auseinander. Akteure wie Napoleon I., König Friedrich Wilhelm III. oder Staatskanzler Karl August von Hardenberg versuchten mit unterschiedlichem Erfolg das Ausmaß der Emanzipation ebenso so zu prägen, wie es 'einfache Leute', etwa der Rabbinatskandidat Bram oder der Stadtverordnete Zernecke, taten. Die Rollen der Protagonisten waren dabei variabel: Einige Staatsbeamte vertraten die Position der Stadt, manche Bürger die des Staates. Zudem entwickelte sich im Laufe der Debatte jenseits rechtlicher Normen eine lokale Praxis, die Juden mehr Raum in der Gesellschaft gewährte. von Szulc, Michal
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Über den Autor
Michal Szulc, geb. 1981, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Potsdam. Sein Forschungsschwerpunkt liegt in der deutsch-jüdischen und polnisch-jüdischen Geschichte der Neuzeit
- Kartoniert
- 302 Seiten
- Erschienen 2022
- Nomos Verlagsges.MBH + Co
- Kartoniert
- 372 Seiten
- Erschienen 2015
- Beltz Juventa
- hardcover
- 574 Seiten
- Erschienen 1998
- Die Arche
- Kartoniert
- 252 Seiten
- Erschienen 2018
- Rowohlt Taschenbuch




