Gerechtigkeit und Wohlwollen
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Beschreibung
Bartolome de Las Casas (1484-1566) - Missionar, Bischof, "Apostel der Indios" - hat Grundlagen eines Völkerrechtskonzepts erarbeitet, in dem Gerechtigkeit und Wohlwollen als Leitmotive erkennbar sind. Die vorliegende Schrift, die im Erscheinungsjahr von der Fakultät I der Technischen Universität Berlin als Dissertation angenommen wurde, stellt dieses Konzept anhand der einschlägigen sozialethischen und staatsrechtlichen Werke des Dominikanerpaters dar und wagt eine Aktualisierung der lascasianischen Thesen vor dem Hintergrund der Parallelen zwischen der "ersten Globalisierung" um 1500 und der "zweiten Globalisierung" heute. So werden für zentrale völkerrechtliche Fragen unserer Zeit (humanitäre Interventionen, Welthandel, Migration) Ansätze erschlossen, die vom christlichen Ethos des Las Casas durchwirkt sind. Es wird deutlich, dass der schwierige Prozess einer Reform des Völkerrechts und der gesamten internationalen Ordnung nur erfolgreich sein kann, wenn er vom Bewusstsein für Gerechtigkeit und von der Bereitschaft zum Wohlwollen getragen ist.
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Über den Autor
- Gebunden
- 493 Seiten
- Erschienen 2020
- C.H.Beck
- paperback
- 256 Seiten
- Erschienen 2000
- Winterwork
- Kartoniert
- 241 Seiten
- Erschienen 2007
- Nomos
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2021
- Hachette Australia
- Kartoniert
- 545 Seiten
- Erschienen 2017
- Nomos
- Gebunden
- 423 Seiten
- Erschienen 2020
- Carl Hanser Verlag GmbH & C...
- Kartoniert
- 416 Seiten
- Erschienen 2003
- Heyne Verlag
- Kartoniert
- 528 Seiten
- Erschienen 2013
- The Belknap Press
- Kartoniert
- 164 Seiten
- Erschienen 2020
- Springer VS
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2016
- Springer VS
- Kartoniert
- 324 Seiten
- Erschienen 2022
- Springer VS
- Kartoniert
- 346 Seiten
- Erschienen 2017
- Rowohlt Taschenbuch




