Pranger 3.0 - Wie moderne Medien den Rechtsstaat gefährden
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Beschreibung
Die Moderne hat den Pranger nicht abgeschafft, sondern nur neu erfunden: Der Schauplatz für die öffentliche Vorführung und Beschämung von Personen ist im 21. Jahrhundert digital. Justiz und Strafverteidigung sind davon unmittelbar betroffen. Nicht nur Verdächtige, Beschuldigte und Angeklagte werden unter Aushöhlung der Unschuldsvermutung an den medialen Pranger gestellt - auch deren Verteidigerinnen und Verteidiger finden sich dort immer öfter wieder. Die damit einhergehenden öffentlichen Angriffe und das wechselseitige Zusammenspiel zwischen Medien, Politik und Justiz gefährden unseren Rechtsstaat. Für die Strafverteidigung erwachsen daraus u. a. neue Anforderungen im Umgang mit den Medien. von Arnold, Jörg
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Über den Autor
Jörg Arnold versammelt in diesem Band Praxisberichte von Strafverteidigerinnen und Strafverteidigern sowie aktuelle Fälle, in denen der mediale Pranger eine zentrale Rolle spielt. Der kritischen Betrachtung dieser Beispiele in einem gesellschafts- und justizpolitischen Kontext folgt ein eindringliches Plädoyer: Die Verteidigung des Rechtsstaates verlangt eine emanzipatorische, widerstandsfähige Strafverteidigung.
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2015
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- Erschienen 2025
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- Erschienen 2026
- C.H.Beck
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- 336 Seiten
- Erschienen 2017
- Wochenschau Verlag
- Kartoniert
- 255 Seiten
- Erschienen 2018
- Westend




