Subjekt und Selbstbewusstsein: Ein nicht mehr unzeitgemäßes philosophisches Plädoyer für Vernunft und soziale Emanzipation
Kurzinformation
inkl. MwSt. Versandinformationen
Artikel zZt. nicht lieferbar
Artikel zZt. nicht lieferbar

Beschreibung
Auf solche Kernkategorien der Moderne wie ‚Subjekt’ und ‚Vernunft’ zurückzugreifen schien vielen angesichts des Siegeszuges des finanzgetriebenen Kapitalismus unzeitgemäß zu sein. Die kritische Theorie der gesellschaftlichen Praxis, der Marx einst Grund legte, galt als überwundenes Relikt aus alten Zeiten, da man es sich im Nachgang der metaphysischen Tradition noch anmaßte, mit den Mitteln der Vernunft über die kapitalistische Produktionsweise hinauszugehen und von einer Geschichte jenseits des Kapitalismus zu sprechen. Die philosophische Dekonstruktion tat ihr Übriges dazu, den Marxismus auf eine Ebene zu reduzieren, da er höchstens noch als „Gespenst“ auftreten konnte. Die Gesellschaftskrise, die mit dem ‚schwarzen Herbst’ des Jahres 2008 offenbar wurde, führte nicht nur den finanzgetriebenen Kapitalismus ad absurdum. Sondern sie ließ auch den Ruf nach einem gesamtgesellschaftlichen ‚Subjekt’ wieder laut werden, das es vermöchte, eine geregelte Betriebsweise einzuführen, die in der Lage sei, die gesellschaftlichen Verhältnisse rational zu regeln und die tatsächlichen und sogar „radikalen“ Interessen der Menschen zum Leitfaden politischen und ökonomischen Handelns zu machen. Das Buch knüpft an die philosophischen Grundüberzeugungen der Moderne und der Marxschen Theorie an und versucht, eine Antwort auf die jetzige kapitalistische Gesellschaftskrise zu geben. Es ist ganz ausdrücklich nicht nur für Philosophen geschrieben – für die allerdings auch.
Produktdetails
So garantieren wir Dir zu jeder Zeit Premiumqualität.
Über den Autor
Friedrich Voßkühler ist außerplanmäßiger Professor für Philosophie an der Technischen Universität in Darmstadt. Hauptsächlich ist er Gymnasiallehrer. Seine Forschungsgebiete sind die kritische Theorie der gesellschaftlichen Praxis, die Philosophie der Dek
- Kartoniert
- 464 Seiten
- Erschienen 2014
- Piper Taschenbuch
- Hardcover
- 64 Seiten
- Erschienen 1981
- De Gruyter
- paperback
- 153 Seiten
- Erschienen 2006
- PapyRossa Verlag
- Kartoniert
- 429 Seiten
- Erschienen 2017
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 608 Seiten
- Erschienen 2019
- Goldmann Verlag
- paperback
- 296 Seiten
- Erschienen 2016
- Oxford University Press
- paperback -
- Klostermann, Vittorio
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 1986
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 330 Seiten
- Erschienen 2009
- Georg Olms Verlag




