Individualismus mit Maß: Ethische Implikationen von Friedrich Nietzsches Genealogie (Epistemata Philosophie)
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Beschreibung
Das Verlangen nach Individualität avanciert heutzutage geradezu zu einem Imperativ der Selbstverwirklichung. Der freie Mensch prägt entscheidend seine soziale Umgebung und gibt ein Vorbild für die Bildung von individualistischen Gesellschaften: Freie Individuen leben ihre Freiheit restlos aus und fügen sich dabei konfliktfrei in die jeweilige übergreifende gesellschaftspolitische Ordnung ein. Doch dieses Bild ist mehr ein Wunsch als Realität. Fragen nach den Grenzen individueller Freiheit werden heute mit aller Dringlichkeit gestellt. Zugespitzt geht es um nichts weniger als: Wie soll individuelle Freiheit begrenzt werden, ohne dass sie verletzt wird? Die vorliegende Untersuchung wird vom Verständnis getragen, dass Friedrich Nietzsches erkenntnistheoretische Methode der Genealogie eine stabile philosophische Denkbewegung aufweist, die sich der Selbsterkenntnis mit dezidiertem ethischem Impetus verschreibt. Nietzsches radikal modernes, philosophisches Projekt trägt in drei wesentlichen Punkten die Grundform einer Philosophie des Maßes: in der Rückkopplung an Heraklits höchste Tugend der Selbsterkenntnis, in der unkonventionellen Positionierung zur neuzeitlichen Subjektphilosophie und schließlich im Anschlusspotenzial zur Ethik der Selbstverwirklichung.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebundene Ausgabe
- 1360 Seiten
- Erschienen 2005
- gondolino
- paperback
- 128 Seiten
- Erschienen 2013
- Hesperus Press
- paperback
- 111 Seiten
- Diogenes Verlag
- paperback
- 331 Seiten
- Erschienen 2005
- Francke, A
- hardcover
- 608 Seiten
- Erschienen 1998
- Konemann UK Ltd




