Land und Freiheit: Kollektive Autonomie gegen den Wahn der Erlösung (kritik & utopie)
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Beschreibung
Die westliche Moderne definiert sich über den Anspruch, allen Menschen die Freiheit zu bringen – im Gegensatz zu Gesellschaften, welche in der Freiheit das Privileg einer Minderheit sahen. Dieses moderne Projekt ist gescheitert. Zu einem Zeitpunkt, wo soziale Ungleichheit explodiert und Freiheitsbeschränkungen um sich greifen, hinterfragt Aurélien Berlan die zugrunde liegende Idee der Freiheit radikal. Hinter dem Ideal der Emanzipation durch Beherrschung der Natur erkennt er das aristokratische Streben nach einer »leichten Existenz«: den Wunsch, von den beschwerlichen Aufgaben des Alltags erlöst zu sein. Soziale Ungleichheit und ökologische Katastrophe sind untrennbar miteinander verbunden, da die Befreiung von den Notwendigkeiten des Alltags – als »imperiale Lebensweise« – die Ausbeutung von Natur und Mensch voraussetzt. Das anzustrebende Ziel kann nicht eine Existenz »ohne Mühe« sein, sondern materielle und politische Autonomie. Es geht darum, unsere Subsistenz kollektiv in die Hand zu nehmen, denn nur so sind Freiheit und Gleichheit in Einklang zu bringen.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 480 Seiten
- Erschienen 2022
- Suhrkamp Verlag
- Gebunden
- 327 Seiten
- Erschienen 2015
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 380 Seiten
- Erschienen 2022
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 410 Seiten
- Erschienen 2024
- C.H.Beck
- Kartoniert
- 530 Seiten
- Erschienen 2017
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 518 Seiten
- Erschienen 2013
- Suhrkamp Verlag
- perfect -
- Erschienen 1977
- Frankfurt, S. Fischer Verlag,
- Kartoniert
- 359 Seiten
- Erschienen 2023
- transcript



