Hegel und die Macht
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Beschreibung
Hegels Denken zeugt von einem tiefen Bewusstsein der Macht. Schon lange vor Nietzsche hat Hegel sehr eindringlich über Macht nachgedacht. Er ist wohl der erste Theoretiker der Macht. Die Macht bildet die Tiefenschicht des Hegelschen Denkens. So durchströmt sie die Innenräume seines Systems. Hans machttheoretische Erkundung stellt gleichzeitig eine sehr anschauli-che Einführung in Hegels Denken dar, die dessen verborgene Windungen freilegt. Hegel beschreibt Grundfiguren seines Denkens wie Geist, Gott, Gesetz, Begriff, Freiheit, Wahrheit oder Schönheit machttheoretisch. Er legt z. B. eindringlich dar, inwiefern die Religion ein Phänomen der Macht ist. So präsentiert sich seine Religionsphilosophie als eine spannungsreiche Phänomenologie der Macht. In der "Wissenschaft der Logik" entfaltet er eine Logik der Macht, die aktuell genug ist, um unterschiedliche Machtprozesse von heute präzis zu beschreiben. Die vorlegende Studie geht auch kritisch mit Hegel um. Sie macht Phänomene sichtbar, die sich der Machtlogik ganz entziehen. Verwiesen wird auf eine Freundlichkeit, die durch Abwesenheit der Macht glänzt. von Han, Byung-Chul
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Über den Autor
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