Prekäres Glück: Adorno und die Quellen der Normativität. Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2019 | Ein neuer Blick auf ein Jahrhundertwerk
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Beschreibung
»Peter Gordons souverän zugreifende und zugleich beharrlich subtile Interpretation bringt einen neuen Ton in die Debatte über Adornos Negativismus. Im Gespräch mit Adornos Vorlesungen zeigt er, wie die negative Dialektik dem Ausbuchstabieren eines ›richtigen‹ Lebens dienen soll, das sich dem direkten Zugriff von Aussagen über das ›gute Leben‹ entzieht.« Jürgen Habermas Mehr als fünfzig Jahre nach seinem Tod ist immer noch höchst umstritten, worin das Vermächtnis Theodor W. Adornos besteht. Viele sehen in ihm den Philosophen der kompromisslosen Negativität, der gnostischen Finsternis, auch der allumfassenden, maßstabslosen Kritik. Selbst in der breiteren Öffentlichkeit hat sich das Bild vom Denker der totalisierenden Verzweiflung, des »Es gibt kein richtiges Leben im falschen« verfestigt – bis zum Klischee. Der Historiker und Philosoph Peter E. Gordon stellt dieses Bild entschieden in Frage. Adorno, so argumentiert er, ist vielmehr als ein Theoretiker zu verstehen, dessen Praxis der Kritik sich an einer unrealisierten Norm des menschlichen Gedeihens orientiert – des prekären Glücks in einer radikal unvollkommenen Welt. Diese Norm weist Gordon als das einigende Thema aus, das Adornos gesamtes Werk durchzieht, seine soziologischen Schriften ebenso wie seine Moralphilosophie, Metaphysik und Ästhetik. Prekäres Glück ist selbst ein Glücksfall: eine faszinierende Interpretation von Adornos Vermächtnis, das nun in einem völlig neuen Licht erscheint und als unverzichtbare Ressource für die kritische Theorie von heute.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 96 Seiten
- Erschienen 2017
- BoD – Books on Demand
- paperback
- 192 Seiten
- Erschienen 2006
- DUKE UNIV PR
- Kartoniert
- 470 Seiten
- Erschienen 1983
- Suhrkamp Verlag
- Audio/Video -
- Erschienen 2009
- Quartino
- Kartoniert
- 180 Seiten
- Erschienen 2007
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 2011
- Fischer
- Gebunden
- 484 Seiten
- Erschienen 2020
- Suhrkamp Verlag
- paperback
- 496 Seiten
- Erschienen 2026
- Klett-Cotta
- Gebunden
- 349 Seiten
- Erschienen 2003
- Literaturverlag Droschl
- hardcover
- 496 Seiten
- Erschienen 2024
- Klett-Cotta




