Theorie des Bildakts
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Beschreibung
"Theorie des Bildakts" von Horst Bredekamp ist ein bedeutendes Werk in der Kunst- und Bildwissenschaft, das sich mit der aktiven Rolle von Bildern in unserer Wahrnehmung und ihrem Einfluss auf die Realität beschäftigt. Bredekamp entwickelt die Idee des "Bildakts", bei dem Bilder nicht nur als passive Objekte betrachtet werden, sondern als aktive Akteure, die Handlungen auslösen und Bedeutungen erzeugen können. Er argumentiert, dass Bilder eine performative Kraft besitzen und direkt in gesellschaftliche und politische Prozesse eingreifen können. Anhand zahlreicher Beispiele aus der Kunstgeschichte zeigt Bredekamp, wie Bilder Machtstrukturen beeinflussen und sogar verändern können. Sein Ansatz verbindet kunsthistorische Analysen mit theoretischen Überlegungen zur Medientheorie und Philosophie, um ein neues Verständnis für die Dynamik zwischen Betrachter und Bild zu schaffen.
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Über den Autor
Horst Bredekamp ist Professor für Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und Permanent Fellow am Wissenschaftskolleg ebendort. Er ist Träger des Sigmund-Freud-Preises für wissenschaftliche Prosa, des Aby-M.-Warburg Preises, des Max-Planck-Forschungspreises sowie des Richard Hamann-Preises für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Kunstgeschichte.
- Hardcover
- 64 Seiten
- Erschienen 1999
- Klett
- hardcover
- 637 Seiten
- Erschienen 1984
- Suhrkamp




