Phänomenologie der Aufmerksamkeit
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Beschreibung
Eine Phänomenologie der Aufmerksamkeit gibt sich weder mit subjektiven Akten noch mit anonymen Mechanismen zufrieden. Sie bewegt sich zwischen Auffallen und Aufmerken in einem Schwerefeld, das die »Gewichte der Dinge« verändert. Wir sind daran beteiligt, aber nicht als autonome Subjekte. Dazu gehören räumliche Szenerien und zeitliche Verzögerungen. Etwas kommt auf uns zu, bevor wir darauf zugehen. Hinzu kommt ein Arsenal aus Techniken, Medien und sozialen Praktiken, das eine ökonomie und Politik der Aufmerksamkeit hervorbringt. Die Verankerung dieser Zwischeninstanzen im Leib, der als Leibkörper auch neurologische Prozesse und das Wirken des Unbewußten einschließt, widersetzt sich der Hypostasierung von Körperkonstrukten, Netzwerken und Machtpraktiken. Aufmerksamkeitskonflikte verweisen auf ein Ethos, das uns mit Unerwartbarem konfrontiert und in einer Beachtung gipfelt, die wir anderen schulden, ob wir es wollen oder nicht. von Waldenfels, Bernhard
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Über den Autor
Bernhard Waldenfels, geboren 1934 in Essen, ist Professor emeritus für Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum. Für sein Werk wurde er u. a. mit dem Sigmund-Freud-Kulturpreis und dem Dr.-Leopold-Lucas-Preis ausgezeichnet.
- Kartoniert
- 92 Seiten
- Erschienen 1986
- Meiner, F
- hardcover
- 186 Seiten
- Verlag Karl Alber
- Kartoniert
- 433 Seiten
- Erschienen 2013
- Meiner, F
- hardcover
- 366 Seiten
- Erschienen 1970
- Meiner, F
- Gebunden
- 1196 Seiten
- Erschienen 2021
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
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- Leinen
- 273 Seiten
- Erschienen 2010
- Klostermann, Vittorio
- Kartoniert
- 688 Seiten
- Erschienen 2022
- Meiner, F




