Institutionen und Globalisierung
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Beschreibung
Thomas Dietz untersucht die Auswirkungen der ökonomischen Globalisierung auf die für eine positive wirtschaftliche Entwicklung so wichtige Funktion des Staates, Verträge in ökonomischen Austauschprozessen wirksam durchzusetzen. Dabei gelangt er zu dem Ergebnis, dass die Globalisierung zu einem Auseinanderfallen der wirtschaftlichen und rechtlichen Räume führt. Die staatlichen Gerichte und Zwangsvollstreckungsorgane hinterlassen im grenzüberschreitenden Wirtschaftsverkehr ein normatives Vakuum, das von privaten Governance-Mechanismen gefüllt wird. Die Funktion, Verträge wirksam durchzusetzen, wird auf den internationalen Märkten zunehmend von den Marktteilnehmern selbst übernommen. Dabei werden sie unterstützt von der rasanten Entwicklung im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie. Das Internet hat zur Entstehung einer virtuell integrierten Weltökonomie geführt, in der sich komplexer Tausch auch ohne eine staatliche Weltprivatrechtsordnung entwickelt.
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Über den Autor
Geboren 1975; 1994-2000 Studium der Politikwissenschaft an den Universitäten Bonn und Edinburgh; 2009 Promotion; derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 597 "Staatlichkeit im Wandel" im Teilprojekt A4 "Rechtssicherheit und Gerech
- Kartoniert
- 210 Seiten
- Erschienen 2014
- Bloomsbury Academic
- hardcover
- 480 Seiten
- Erschienen 2018
- De Gruyter
- Kartoniert
- 352 Seiten
- Erschienen 1998
- Rowohlt Taschenbuch
- Geheftet
- 48 Seiten
- Erschienen 2017
- Buchner, C.C.
- Gebunden
- 199 Seiten
- Erschienen 2004
- Springer
- paperback
- 446 Seiten
- Erschienen 1990
- Nomos
- Klappenbroschur
- 422 Seiten
- Erschienen 2021
- mandelbaum verlag eG




