Essstörungen im Fitness- und Freizeitsport
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Beschreibung
Das Risikoprofil für die Entwicklung einer Erkrankung aus dem Bereich der Essstörungen steht neben anderen Faktoren (Persönlichkeit, peer group, Diätverhalten usw.) in einem engen Zusammenhang mit dem Trainieren in einem Fitnessstudio. Das bestätigte eine Untersuchung zum Ess- und Trainingsverhalten mit 300 Fitnessstudiomitgliedern. Als Risiko- modulierendes Merkmal ließ sich die "primäre Trainingsmotivation" identifizieren: Je mehr der kalorienverbrauchende bzw. körperformende Aspekt des Trainings im Vordergrund steht, desto größer das Risiko für die Entwicklung einer Essstörung. Vor dem Hintergrund des heute anerkannten bio-psycho-sozialen Ursachenmodells für die Entwicklung von Essstörungen nimmt der Faktor Fitnessstudio damit einen Platz im Bereich der exogenen "Umweltfaktoren" ein, der wie andere soziokulturelle Bedingungen eine triggernde Wirkung auf bereits vorhandene Risikomerkmale ausübt und so eine klinisch manifeste Essstörung auslösen kann. Abhängig vom individuellen Risikoprofil eines Sportlers fügen vorliegende Ergebnisse "Fitness" als weitere "Risikosportart" neben ästhetischen und gewichtsabhängigen Sportarten hinzu. von Dalhaus, Laura
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Über den Autor
Dr. med. Laura Dalhausgeb. 1982 in Borken, WestfalenStudium der Humanmedizin an der WWU MünsterSeit 2009 in der Facharztweiterbildung Chirurgie im Herz-Jesu-Krankenhaus in Münster.
- Kartoniert
- 64 Seiten
- Erschienen 2018
- Diplomica Verlag
- hardcover
- 232 Seiten
- Erschienen 2012
- Routledge
- Gebunden
- 1142 Seiten
- Erschienen 2009
- Spitta GmbH
- Gebunden
- 240 Seiten
- Erschienen 2022
- Christian Verlag GmbH
- Gebunden
- 328 Seiten
- Erschienen 2016
- Thieme
- Kartoniert
- 378 Seiten
- Erschienen 2018
- Herbert von Halem Verlag
- paperback
- 240 Seiten
- Erschienen 2025
- Emons Verlag




