Der Held als Filmsehender
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Beschreibung
Der zentralen Frage, wie sich die Filmrezeption von Autoren in deren Werken niederschlägt, ist bisher in erster Linie auf stilistischer Ebene nachgegangen worden, indem man eine spezifische "filmische Schreibweise" in den Texten nachzuweisen versuchte. Der vorliegende Band geht einen neuen Weg, da er sich mit der inhaltlichen Bezugnahme von Romanen auf existierende oder fiktive Filme beschäftigt. Dies äußert sich zunächst in der Wandlung des lesenden Romanhelden zu einem Filmsehenden: Lasen Don Quijote, Werther, Madame Bovary oder Dorian Gray Bücher, so sehen die Figuren in der Gegenwartsliteratur häufig Filme und beziehen ebenfalls ihre Lebensentwürfe, Vorbilder und Werte aus der Fiktion. Darüber hinaus wird mit dem Thema des Filmsehenden auch die Reflexion über die Mehrdeutigkeit von Welterfahrung bzw. die Unmöglichkeit einer objektiven Wahrnehmung verbunden. Vor dem Hintergrund einer überblicksartigen Darstellung zahlreicher Beispiele aus der internationalen Literatur der letzten dreißig Jahre widmen sich umfassende Einzelanalysen Romanen von Urs Widmer, Joyce Carol Oates, Gert Hofmann, Andreï Makine und Paul Auster. von Schmitt, Claudia
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 216 Seiten
- Erschienen 2004
- Dressler Verlag GmbH
- paperback
- 1040 Seiten
- Erschienen 2026
- FISCHER Taschenbuch
- perfect
- 896 Seiten
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- Kartoniert
- 239 Seiten
- Erschienen 2020
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- 254 Seiten
- Erschienen 2020
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- Gebunden
- 448 Seiten
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- Klett-Cotta
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- 330 Seiten
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- paperback -
- Suhrkamp
- hardcover
- 1040 Seiten
- Erschienen 2024
- Kiepenheuer&Witsch




