Ersatzbürger und Staatsbildung
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Beschreibung
Zunächst wird die Politikwissenschaft des 17. Jahrhunderts im Kontext der politischen Realität in den wichtigsten europäischen Ländern skizziert, um dann ein Bild der Verhältnisse in den Territorien Friedrich Wilhelms zu analysieren. Die Regierungszeit des Kurfürsten Friedrich Wilhelm wird dargestellt, um die Funktion der Juden und Hugenotten im Verlauf der wichtigsten Jahre der Staatsbildung zu untersuchen. Durch den Begriff des «Ersatzbürgers» werden Juden und Hugenotten vergleichbar, gleichzeitig wird die ihnen von der Landesherrschaft zugewiesene Funktion erkennbar. Friedrich Wilhelm verleiht ihnen Privilegien, damit sie in der Wirtschaft (die Hugenotten auch in der Verwaltung) die einheimischen Bürger ersetzen. - Der politische Einfluss der Bürger (und der alten Verwaltungselite) wird so vermindert, die Macht des Landesherren wächst, seine Nachfolger können absolutistisch regieren. Denn Juden und Hugenotten konnten von der Landesherrschaft jederzeit wieder entprivilegiert werden. Aus der neuen Elite erwächst kein mit der Landesherrschaft konkurrierendes politisches Potential. Folge: Fast 200 Jahre wurde in (Brandenburg) Preussen kein Parlament einberufen, weil es keine relevanten Sozialgruppen gab, die Mitsprache bei politischen Entscheidungen forderten. von Nachama, Andreas
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Über den Autor
- Kartoniert
- 408 Seiten
- Erschienen 2020
- Richard Boorberg Verlag
- paperback
- 292 Seiten
- Erschienen 2023
- Waxmann
- Kartoniert
- 300 Seiten
- Erschienen 2017
- Wochenschau Verlag
- paperback
- 284 Seiten
- Erschienen 2024
- Waxmann
- Gebunden
- 532 Seiten
- Erschienen 2003
- De Gruyter Oldenbourg
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 2020
- Springer VS
- paperback
- 248 Seiten
- Erschienen 2011
- Vandenhoeck & Ruprecht
- paperback
- 459 Seiten
- Erschienen 2011
- Europa-Lehrmittel
- hardcover
- 288 Seiten
- Erschienen 1993
- Kindler
- hardcover
- 352 Seiten
- Erschienen 2026
- Westend




