Von Hegel zu Nietzsche. Der revolutionäre Bruch im Denken des neunzehnten Jahrhunderts.
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Beschreibung
"Von Hegel zu Nietzsche: Der revolutionäre Bruch im Denken des neunzehnten Jahrhunderts" von Karl Löwith ist eine philosophische Untersuchung, die sich mit der Entwicklung und dem Wandel des Denkens im 19. Jahrhundert beschäftigt. Löwith analysiert die Übergangsphase zwischen den Ideen von Georg Wilhelm Friedrich Hegel und Friedrich Nietzsche, zwei der einflussreichsten Philosophen dieser Zeit. Das Buch beschreibt, wie Hegels Idealismus und sein systematischer Ansatz zur Philosophie in einen Dialog mit Nietzsches radikaler Kritik an traditionellen Werten und seiner Betonung des Nihilismus treten. Löwith untersucht die intellektuellen Strömungen, die zu diesem "revolutionären Bruch" führten, indem er aufzeigt, wie politische, soziale und kulturelle Umwälzungen das philosophische Denken beeinflussten. Löwith argumentiert, dass dieser Bruch nicht nur eine Veränderung in der Philosophie darstellt, sondern auch tiefgreifende Auswirkungen auf das moderne Weltbild hatte. Er beleuchtet dabei zentrale Themen wie den Verlust metaphysischer Sicherheiten und den Übergang zu einem stärker individualistischen und existenziellen Verständnis des Menschseins. Durch seine detaillierte Analyse bietet Löwith einen umfassenden Einblick in das Spannungsfeld zwischen Hegels systematischem Denken und Nietzsches dynamischer Philosophie, wodurch er das Verständnis für die philosophischen Entwicklungen jener Epoche bereichert.
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Über den Autor
Karl Löwith wird 1897 in München geboren. Nach dem Besuch des Realgymnasiums beginnt er das Studium der Philosophie und Biologie in München, das er ab 1919 in Freiburg bei Husserl und Heidegger fortsetzt. Er promoviert 1923 bei M. Geiger mit einer Arbeit über Nietzsche und habilitiert sich 1928 bei Heidegger mit der Schrift Das Individuum in der Rolle des Mitmenschen. Löwith entwickelt hier die These, daß das menschliche Individuum in erster Linie in mitmenschlichen Rollen existiert. Auf Grund seiner jüdischen Abstammung von den Natinalsozialisten verfolgt, geht Löwith als Rockefeller Stipendiat 1934 nach Rom. Zwei Jahre später folgt er einem Ruf an die Universität Sendai in Japan. Hier entsteht auch sein bekanntestes Werk Von Hegel zu Nietzsche. Diese Studie zur Geschichte des deutschen Geistes im 19. jahrhundert sucht das Schicksal des Hegelschen Denkens zu erfassen: die Umbildung und Verkehrung der Philosophie des absoluten Geistes durch Marx und Kierkegaard und den Umschlag des geschichtlichen Denkens in das Verlangen nach Ewigkeit bei Nietzsche.Als deutscher Emigrant auch von Deutschlands Verbündeten Japan nicht mehr geduldet, siedelt Löwith 1941 in die USA über, wo er zunächst am Hartforder Theologischem Seminar und später an der New School für Social Research eine Anstellung erhält. 1952 folgt er schließlich einem von Gadamer vermittelten Ruf an die Heidelberger Universität, wo er bis zu seiner Emeritierung 1964 arbeitet.Karl Löwith stirbt 1974 in Heidelberg.
- Hardcover -
- Erschienen 2017
- J.B. Metzler
- Gebunden
- 1680 Seiten
- Erschienen 2020
- Anaconda Verlag
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- Erschienen 2000
- Directmedia
- Kartoniert
- 432 Seiten
- Erschienen 2019
- Klett-Cotta
- Kartoniert
- 90 Seiten
- Erschienen 2012
- Wilhelm Fink




