War die «Vertreibung» Unrecht?
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Beschreibung
Vor dem Hintergrund der in der Bundesrepublik anhaltenden Unrechtsdebatte diskutieren die Beiträge des Sammelbandes die völkerrechtliche Zulässigkeit und die historischen Auswirkungen der Beschlüsse des Potsdamer Abkommens vom 2.8.1945. Darin wurde die Aussiedlung der deutschen Bevölkerung in denjenigen Teilen des untergegangenen Reiches vereinbart, die Nachkriegsdeutschland nach den Bestimmungen des Abkommens nicht mehr angehörten. Die Aussiedlungsbeschlüsse betrafen überdies Staatsbürger deutscher Volkszugehörigkeit in den vom Dritten Reich okkupierten Ländern. Die Autoren kommen in der Einschätzung dieser Ereignisse zu unterschiedlichen Ergebnissen. Der Sammelband ist daher nicht zuletzt ein Zeitzeugnis der gesellschaftlichen Aneignung des Gegenstands in den von dem Geschehen betroffenen Ländern. von Koch, Christoph
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Über den Autor
Christoph Koch studierte Slavistik, Baltologie, Byzantinistik und Indogermanistik in Bonn und München und ist als Professor für Vergleichende und Indogermanische Sprachwissenschaft an der Freien Universität Berlin tätig. Er ist Vorsitzender der Deutsch-Polnischen Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland e.V.
- hardcover
- 285 Seiten
- Erschienen 2007
- Tectum Wissenschaftsverlag
- Kartoniert
- 270 Seiten
- Erschienen 2020
- Rowohlt Taschenbuch
- Gebunden
- 801 Seiten
- Erschienen 2010
- Böhlau
- paperback
- 336 Seiten
- Erschienen 2009
- Seuil
- Hardcover
- 501 Seiten
- Erschienen 1984
- Universitas Verlag, München
- Hardcover
- 208 Seiten
- Erschienen 2023
- tolino media
- Gebunden
- 960 Seiten
- Erschienen 2013
- verlag regionalkultur




