Justiz als gesellschaftliches Über-Ich: Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
In "Justiz als gesellschaftliches Über-Ich: Zur Position der Rechtsprechung in der Demokratie" untersucht Ingeborg Maus die Rolle der Justiz innerhalb demokratischer Gesellschaften. Sie argumentiert, dass die Rechtsprechung eine Art "gesellschaftliches Über-Ich" darstellt, das Normen und Werte überwacht und aufrechterhält. Maus beleuchtet die Spannungen zwischen richterlicher Unabhängigkeit und demokratischer Legitimation und diskutiert, wie Gerichte als Instanzen fungieren, die nicht nur Gesetze anwenden, sondern auch an deren Entwicklung beteiligt sind. Durch diese Analyse wird die Bedeutung der Justiz für das Funktionieren einer Demokratie hervorgehoben, wobei sie sowohl als Hüterin von Rechtsstaatlichkeit als auch als potenzieller Akteur mit eigenem Einfluss betrachtet wird.
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Über den Autor
Ingeborg Maus ist emeritierte Professorin für politische Theorie und Ideengeschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.
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