Gesellschaft als imaginäre Institution: Entwurf einer politischen Philosophie (suhrkamp taschenbuch wissenschaft)
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Beschreibung
Die Schwierigkeiten, die sich dem revolutionären Entwurf einer Aufhebung der Entfremdung entgegenstellen, liegen Castoriadis zufolge darin, daß das abendländische Denken die Seinsweise des Gesellschaftlich-Geschichtlichen verkennt und verkennen muß. Das philosophische und wissenschaftliche Denken beruht auf einer Onto-Logik, die das Neue, Schöpferische radikal ausschließt. Anhand einer Lektüre von Platons Timaios zeigt Castoriadis, wie die Philosophie die logisch-ontologischen Fundamente dafür gelegt hat, daß das geschichtliche Anderswerden durch die Institution einer metrischen, ›veräumlichten‹ Zeit auf die bloße Wiederholung des schon Vorhandenen reduziert werden konnte. Castoriadis zeigt im einzelnen, welche Operationen (nicht im Sinne einer transzendentalen Konstitution, sondern einer gesellschaftlich-geschichtlichen Institution) immer schon vollzogen sein müssen, damit die Welt als Ensemble identischer Elemente, die sich beliebig zu Mengen vereinigen und in Teilmengen zerlegen lassen, vorgestellt werden kann.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 248 Seiten
- Erschienen 2012
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 364 Seiten
- Erschienen 2005
- UVK
- paperback
- 446 Seiten
- Erschienen 1990
- Nomos
- Gebunden
- 286 Seiten
- Erschienen 2022
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 447 Seiten
- Erschienen 2005
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 208 Seiten
- Erschienen 2000
- Suhrkamp Verlag



