Die Konstruktion von Differenz im Diskurs zur «Wissensgesellschaft»: Eine Analyse des institutionellen Diskurses der Europäischen Union am Beispiel ... Sociology / Série 22: Sociologie, Band 431)
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Beschreibung
Angesichts zunehmender sozialer Ausgrenzung in Europa stellt die Autorin die Frage, inwiefern das Leitbild der «Wissensgesellschaft» – wie häufig behauptet – dieser gesellschaftlichen Tendenz entgegenwirken kann. Ausgehend von postmodernen Differenztheorien spürt sie beispielhaft der diskursiven Etablierung und Positionierung der Diversitätskategorie «Älterer» im institutionellen EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» nach. Die dafür vorgenommene Diskursanalyse zeigt, wie über Problem- und Lösungsnarrationen Identitäts- und normalisierendes Orientierungswissen in Bezug auf «Ältere» etabliert wird. Die Analyse macht deutlich, dass es dem EU-Diskurs zur «Wissensgesellschaft» an multiplen Perspektiven mangelt und zudem Anschlüsse an die europäischen Antidiskriminierungs- und Nachhaltigkeitsdiskurse völlig fehlen. Ziel des Buches ist es, gegenüber gesellschaftlichen Leitbilddiskursen wie der «Wissensgesellschaft» ein stärkeres kritisches Diskursbewusstsein anzuregen, um deren gesellschaftsgestaltenden Bedeutung gerecht zu werden.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 364 Seiten
- Erschienen 2005
- UVK
- Kartoniert
- 612 Seiten
- Erschienen 1990
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 260 Seiten
- Erschienen 2014
- W. Kohlhammer GmbH
- Gebunden
- 429 Seiten
- Erschienen 2019
- De Gruyter
- hardcover
- 1432 Seiten
- Erschienen 2006
- Campus Verlag



