
Der Philosoph und seine Armen
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Beschreibung
Die erste philosophische Frage ist politisch: Wer kann philosophieren? Rancière weist nach, wie seit Platon die Philosophie sich bemüht, dem Armen noch die Möglichkeit der Muße und des Denkens zu nehmen, um das Privileg der Philosophie vor der unheilvollen Vermischung, den Zwitterwesen, den Bastarden zu bewahren. Im 19. Jahrhundert sind die Schuster in Aufruhr und die Philosophen proklamieren die große Veränderung: Der Produzent wird nunmehr König sein und der Ideologe Sklave. Doch folgt man dem Weg von Marx, nimmt die Wissenschaft der neuen Welt eine beunruhigende Haltung ein: Der "wahre" Proletarier ist immer erst im Kommen, das Buch unbeendbar und der Gelehrte weist alle zurück, die seine Wissenschaft anwenden wollen. Der Philosoph ist nicht mehr König. Über Marx, Sartre und Bourdieu zeigt Rancière jedoch, wie der Profi des Denkens sich wohlfeil den "klarsichtigen" Blick auf die Blindheit seines Nachbarn sichert, einem Volk zuliebe, das immer gebeten wird, an seinem Platz zu bleiben. von Rancière, Jacques
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Über den Autor
Jacques Rancière, geboren 1940, lehrte zwischen 1969 und 2000 Philosophie und Kunsttheorie an der Universität Paris VIII.
- paperback
- 232 Seiten
- Erschienen 2009
- Guanda
- paperback -
- Verlag Herder
- Gebunden
- 632 Seiten
- Erschienen 2012
- J.B. Metzler
- Hardcover
- 344 Seiten
- Erschienen 1975
- Meiner, F
- paperback
- 228 Seiten
- Erschienen 2000
- BoD – Books on Demand
- hardcover
- 224 Seiten
- Erschienen 2005
- Berlin Verlag
- paperback
- 704 Seiten
- Erschienen 2019
- Viking
- paperback
- 276 Seiten
- Erschienen 2009
- Freya
- Kartoniert
- 464 Seiten
- Erschienen 2017
- Diogenes
- hardcover -
- Erschienen 1996
- Felix Meiner Verlag.