Psychologie als Argument in der juristischen Literatur des Kaiserreichs
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Beschreibung
Wie die aktuelle Diskussion über Konsequenzen neuer Erkenntnisse zur Willensfreiheit für das Strafrecht zeigt, kommt kaum eine Rechtswissenschaft ohne eine Vorstellung von der menschlichen Psyche aus. Dies gilt in ähnlicher Weise bereits für die Rechtswissenschaft des Zweiten deutschen Kaiserreichs. Fragen der Zurechnung in Straf- und Zivilrecht mussten damals ebenso psychologisch reflektiert werden, wie "Staatskörperkonzeptionen" im Verfassungsrecht. Hinzu kam damals die Konfrontation mit einer in ihrer Bedeutung wachsenden, wenn auch organisatorisch und methodisch noch unstrukturierten psychologischen Wissenschaft. Der vorliegende Band geht erstmals aus rechts-, psychologie- und medizinhistorischer Sicht der Frage nach, wie das Recht auf diese Herausforderung reagierte. Welche Rolle spielte das psychologische Argument im juristischen Diskurs? Und woher bezog man sein entsprechendes Wissen? Übernahmen die Juristen Versatzstücke aus der fachpsychologischen Diskussion oder folgte man einer selbst erdachten "Laienpsychologie"? Durch eine Kombination themenbezogener und biographisch orientierter Einzelstudien wird diesen Fragen erstmals für die wichtigsten Teilbereiche der Rechtswissenschaft nachgegangen. von Schmoeckel, Mathias
Produktdetails
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Über den Autor
- Klappenbroschur
- 649 Seiten
- Erschienen 2008
- Hogrefe Verlag
- hardcover
- 424 Seiten
- Erschienen 1971
- De Gruyter
- Gebunden
- 463 Seiten
- Erschienen 2020
- C.H.Beck
- hardcover
- 284 Seiten
- Erschienen 1991
- Cambridge University Press
- Gebunden
- 550 Seiten
- Erschienen 2007
- Alfred Kröner Verlag
- perfect
- 160 Seiten
- Erschienen 2026
- Brandes & Apsel
- hardcover -
- Erschienen 1989
- -
- Kartoniert
- 288 Seiten
- Erschienen 2011
- Heyne Verlag
- Hardcover -
- Erschienen 2003
- Springer




