Gestörte Ordnung
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Beschreibung
Verbrechen zählen zu den wichtigsten Themen der deutschsprachigen Literatur der Neuzeit. Sie erscheinen dort meist als ,unerhörte Begebenheiten', die auf verstörende Weise in die vertraute Alltagswelt einbrechen und fundamentale gesellschaftliche Regeln und Orientierungen in Frage stellen. In fünfzehn ausführlichen Einzelinterpretationen erörtert der vorliegende Band, wie Erzähltexte seit der Spätaufklärung mit dem Sujet des Kapitalverbrechens umgehen. Die Analysen der Werke von Schiller, Kleist, E.T.A. Hoffmann, Droste-Hülshoff, Stifter, Storm, Hauptmann, Frank, Perutz, Brecht, Bergengruen, Dürrenmatt, Bernhard, Süskind und Delius zeigen nicht zuletzt, dass die Autoren immer wieder neue narrative Strategien entwickeln müssen, damit sich die Technik des Erzählens auch angesichts der tiefgreifenden Irritationen, die von verbrecherischen Ordnungsstörungen ausgelöst werden, als ein wirksames Medium kultureller Sinnstiftung bewähren kann.
Produktdetails
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Über den Autor
- Klappenbroschur
- 80 Seiten
- Erschienen 2022
- frechverlag GmbH
- Kartoniert
- 123 Seiten
- Erschienen 2012
- C.H.Beck
- paperback -
- Rowohlt
- Kartoniert
- 317 Seiten
- Erschienen 2005
- Brandes & Apsel
- Kartoniert
- 164 Seiten
- Erschienen 2007
- Hogrefe Verlag
- Kartoniert
- 65 Seiten
- Erschienen 2007
- Persen Verlag in der AAP Le...
- paperback -
- Erschienen 2000
- Herder.




