Gestörte Ordnung
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Beschreibung
Verbrechen zählen zu den wichtigsten Themen der deutschsprachigen Literatur der Neuzeit. Sie erscheinen dort meist als ,unerhörte Begebenheiten', die auf verstörende Weise in die vertraute Alltagswelt einbrechen und fundamentale gesellschaftliche Regeln und Orientierungen in Frage stellen. In fünfzehn ausführlichen Einzelinterpretationen erörtert der vorliegende Band, wie Erzähltexte seit der Spätaufklärung mit dem Sujet des Kapitalverbrechens umgehen. Die Analysen der Werke von Schiller, Kleist, E.T.A. Hoffmann, Droste-Hülshoff, Stifter, Storm, Hauptmann, Frank, Perutz, Brecht, Bergengruen, Dürrenmatt, Bernhard, Süskind und Delius zeigen nicht zuletzt, dass die Autoren immer wieder neue narrative Strategien entwickeln müssen, damit sich die Technik des Erzählens auch angesichts der tiefgreifenden Irritationen, die von verbrecherischen Ordnungsstörungen ausgelöst werden, als ein wirksames Medium kultureller Sinnstiftung bewähren kann.
Produktdetails
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Über den Autor
- Gebunden
- 416 Seiten
- Erschienen 2020
- weissbooks
- paperback -
- Rowohlt
- Kartoniert
- 317 Seiten
- Erschienen 2005
- Brandes & Apsel
- Kartoniert
- 164 Seiten
- Erschienen 2007
- Hogrefe Verlag
- hardcover
- 302 Seiten
- Erschienen 2002
- Econ
- Hardcover -
- Erschienen 1992
- Klett-Cotta
- Gebunden
- 47 Seiten
- Erschienen 2011
- Kein & Aber
- Gebunden
- 225 Seiten
- Erschienen 2012
- Springer
- hardcover
- 158 Seiten
- Erschienen 1985
- Paul Parey Verlag
- Kartoniert
- 295 Seiten
- Erschienen 2006
- Brandes & Apsel




