Kapitalismus ohne Demokratie: Wie Marktradikale die Welt in Mikronationen, Privatstädte und Steueroasen zerlegen wollen
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Beschreibung
Freiheit und Demokratie, so der Investor Peter Thiel 2009, seien nicht länger kompatibel. Wer die Freiheit liebe, müsse daher versuchen, der Politik in all ihren Formen zu entkommen. Zuflucht suchen könnten Libertäre im Cyberspace, im Weltraum und auf dem offenen Meer. Das mag verblasen klingen, steht aber in einer jahrzehntealten Tradition marktradikaler Ideen: Denker wie Milton Friedman begeisterten sich für das noch unter britischer Oberhoheit stehende Hongkong; Margaret Thatcher träumte von einem Singapur an der Themse. In seinem Buch Globalisten hatte sich Quinn Slobodian mit Versuchen befasst, ökonomische Fragen der demokratischen Willensbildung zu entziehen, etwa durch ihre Übertragung an internationale Organisationen. In Kapitalismus ohne Demokratie geht es nun um eine andere Lösung für das von Thiel beklagte Problem: die Zerschlagung der Welt in Steueroasen, Privatstädte oder Mikronationen. Quinn Slobodian nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise durch die Welt der neoliberalen Utopien. Sie führt nach Dubai und Liechtenstein, ins vom Bürgerkrieg zerrüttete Somalia und zu Elon Musks texanischem Weltraumbahnhof. Und sie weitet den Blick auf eine mögliche Zukunft, die uns Sorgen machen sollte.
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 222 Seiten
- Erschienen 1997
- Dva
- Hardcover
- 166 Seiten
- Erschienen 2016
- VSA
- paperback
- 90 Seiten
- Erschienen 2016
- EWK Verlag
- Kartoniert
- 329 Seiten
- Erschienen 2020
- Suhrkamp Verlag
- Kartoniert
- 797 Seiten
- Erschienen 2014
- Heyne Verlag
- hardcover
- 210 Seiten
- Erschienen 2001
- Carl Hanser
- Gebunden
- 430 Seiten
- Erschienen 2016
- Suhrkamp Verlag



