Frühneuzeitliche Selbsterhaltung
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Beschreibung
Im 17. Jahrhundert wird der Begriff der conservatio sui (Selbsterhaltung) durch Hobbes und Spinoza zu einem der philosophischen Leitkonzepte der Neuzeit. Doch wie ist es zu dieser Konjunktur gekommen? Das Buch verfolgt die Entwicklung des Begriffs innerhalb der Naturphilosophie der Renaissance, insbesondere bei Bernardino Telesio (1509-1588). Gegen die Interpretationen von Dilthey und Blumenberg und die Schlagworte von 'Stoa-Rezeption', 'Renaissance-Pantheismus' und '-Animismus' wird die Herkunft von Telesios Denken aus der Transformation des Aristotelismus seit dem 15. Jahrhundert vorgeführt. Ausführlich die Kontexte von Medizin, Optik, Astronomie und Theologie berücksichtigend, schlägt die Studie einen Bogen von den 'Oxford Calculatores' und ihrer Rezeption in Italien bis zu den naturphilosophischen Metaphysikern von Patrizi, Bruno und Campanella. Begriffe wie Spiritus, Antiperistasis, Species oder Calidum innatum (Lebenswärme) stellen sich als Impulsgeber für die philosophische Theoriearbeit dar. Und es wird deutlich: neuzeitliche Selbsterhaltung entsteht als 'defensive Modernisierung', nämlich als Naturalisierung spiritualistischer Entwürfe im Norditalien des frühen 16. Jahrhunderts. von Mulsow, Martin
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Über den Autor
- hardcover
- 2046 Seiten
- Erschienen 1998
- Stuttgart: Theiss 1998.
- paperback
- 305 Seiten
- Erschienen 2004
- Campus Verlag
- Kartoniert
- 168 Seiten
- Erschienen 2019
- Echter
- perfect
- 295 Seiten
- Erschienen 2025
- PapyRossa Verlag
- Kartoniert
- 232 Seiten
- Erschienen 2000
- Studien Verlag
- Gebunden
- 448 Seiten
- Erschienen 2021
- HarperCollins
- Audio-CD -
- Erschienen 2006
- Betz, Robert
- Klappenbroschur
- 256 Seiten
- Erschienen 2021
- Beltz



