Frühneuzeitliche Selbsterhaltung
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Beschreibung
Im 17. Jahrhundert wird der Begriff der conservatio sui (Selbsterhaltung) durch Hobbes und Spinoza zu einem der philosophischen Leitkonzepte der Neuzeit. Doch wie ist es zu dieser Konjunktur gekommen? Das Buch verfolgt die Entwicklung des Begriffs innerhalb der Naturphilosophie der Renaissance, insbesondere bei Bernardino Telesio (1509-1588). Gegen die Interpretationen von Dilthey und Blumenberg und die Schlagworte von 'Stoa-Rezeption', 'Renaissance-Pantheismus' und '-Animismus' wird die Herkunft von Telesios Denken aus der Transformation des Aristotelismus seit dem 15. Jahrhundert vorgeführt. Ausführlich die Kontexte von Medizin, Optik, Astronomie und Theologie berücksichtigend, schlägt die Studie einen Bogen von den 'Oxford Calculatores' und ihrer Rezeption in Italien bis zu den naturphilosophischen Metaphysikern von Patrizi, Bruno und Campanella. Begriffe wie Spiritus, Antiperistasis, Species oder Calidum innatum (Lebenswärme) stellen sich als Impulsgeber für die philosophische Theoriearbeit dar. Und es wird deutlich: neuzeitliche Selbsterhaltung entsteht als 'defensive Modernisierung', nämlich als Naturalisierung spiritualistischer Entwürfe im Norditalien des frühen 16. Jahrhunderts. von Mulsow, Martin
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Über den Autor
- dvd -
- Erschienen 2017
- dokumentARfilm
- hardcover
- 289 Seiten
- Erschienen 2002
- Böhlau Köln
- paperback -
- Erschienen 1997
- -
- Kartoniert
- 148 Seiten
- Erschienen 2021
- Nünnerich-Asmus Verlag
- paperback
- 71 Seiten
- Erschienen 1991
- Hessisches Landesmuseum
- Taschenbuch
- 270 Seiten
- Erschienen 2023
- Freya
- hardcover
- 144 Seiten
- Erschienen 2010
- J. Berg
- hardcover
- 400 Seiten
- Erschienen 2006
- ADAC Medien und Reise GmbH
- hardcover -
- Erschienen 1995
- Kosmos (Franckh-Kosmos)
- hardcover -
- Erschienen 1987
- 19/Beck,München 1987 .
- paperback -
- Erschienen 2005
- Hippokrates




