Emmanuel Levinas zur Einführung
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Beschreibung
Die Erfahrungen des Holocaust haben Emmanuel Levinas (1906-1995) das Verhältnis des Menschen zum Anderen auf radikal neue Weise denken lassen. An die Stelle von abstrakten, übergreifenden ethischen Normen sollte die unmittelbare Begegnung zwischen dem Ich und dem Anderen treten, von Angesicht zu Angesicht. Denn im Antlitz des Anderen spricht uns seine Schutzlosigkeit an und ruft uns zur Verantwortung. Levinas sah sich in seinem Philosophieren vor allem den Opfern des Holocaust verpflichtet, sein Werk unterscheidet zwischen griechisch-christlicher 'Philosophie' in ihrer Ausrichtung auf eine letzte allgemeine Wahrheit und 'Judentum' als Tradition einer nie abschließbaren Orientierung durch die Tora. Seinen Grenzgang zwischen diesen Denktraditionen zeichnet Werner Stegmaier in dieser klar geschriebenen Einführung nach. von Stegmaier, Werner
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Über den Autor
Werner Stegmaier ist Professor für Philosophie am Institut für Philosophie der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.
- hardcover
- 168 Seiten
- Erschienen 2003
- Czernin
- paperback
- 496 Seiten
- Erschienen 2026
- Klett-Cotta
- Gebunden
- 238 Seiten
- Erschienen 2018
- Aschendorff
- Kartoniert
- 228 Seiten
- Erschienen 2015
- Suhrkamp Verlag




