Zwischen Resozialisierung und "Ausmerze"
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Beschreibung
Während der Weimarer Republik für einen "neuzeitlichen", humanen Strafvollzug geplant und gebaut, wurde die Strafanstalt Brandenburg-Görden ab 1933 ein überregional bedeutsamer Ort nationalsozialistischer Justiz-Verbrechen. Sowohl "politische" als auch "kriminelle" Gefangene und Sicherungsverwahrte wurden hier durch überzogene Strafmaße, unmenschliche Haftbedingungen und rassenhygienisch motivierte "Ausmerzungsprogramme" Opfer der nationalsozialistischen Diktatur. Der Strafvollzug und seine Beamten in Brandenburg an der Havel trugen ohne größere Bedenken oder Skrupel die Ziele des Nationalsozialismus im Wesentlichen mit. Gestützt auf die Auswertung von Gefangenenpersonal- und Verwaltungsakten sowie von Erinnerungsberichten gelingt der Autorin der Nachweis, dass, anders als in der bisherigen wissenschaftlichen Literatur behauptet, der Strafvollzug im "Dritten Reich" sich willig und widerstandslos, zum Teil sogar mit Übereifer, in die Strukturen des NS-Terrors einpasste. von Pasquale, Sylvia de
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Über den Autor
- hardcover
- 267 Seiten
- Erschienen 2023
- Wallstein Verlag
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- Kartoniert
- 204 Seiten
- Erschienen 2020
- Allitera Verlag
- Gebunden
- 310 Seiten
- Erschienen 2021
- Suhrkamp Verlag
- hardcover
- 808 Seiten
- Erschienen 1981
- Langen-Müller
- perfect
- 316 Seiten
- Erschienen 1979
- VS Verlag für Sozialwissens...




