Am mutigsten waren immer wieder die Zeugen Jehovas: Verfolgung und Widerstand der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus
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Beschreibung
Noch immer - über 50 Jahre nach dem Ende des 'Dritten Reiches' - müssen die Zeugen Jehovas, ähnlich wie Sinti und Roma oder Homosexuelle, im Bewußtsein einer breiteren Öffentlichkeit als 'vergessene Opfergruppe' gelten. Erst in jüngster Zeit wenden sich vermehrt Historiker und KZ-Gedenkstätten dem Thema und dieser Häftlingsgruppe zu, die in den Konzentrationslagern mit einem eigenen, dem 'lila Winkel', gekennnzeichnet und stigmatisiert wurden. Der Sammelband faßt in 22 Beiträgen von 19 Autoren das facettenreiche Bild der Verfolgung und des Widerstandes der Zeugen Jehovas zusammen. Zugleich werden die neuesten Forschungsergebnisse über diese Häftlingsgruppe in den KZ Wewelsburg, Sachsenhausen und Moringen vorgelegt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Verfolgung der weiblichen Mitglieder der Zeugen Jehovas, die unter den Insassinnen der Frauenkonzentrationslager bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs mitunter die größte Häftlingsgruppe stellten. Zwei zusätzliche Beiträge befassen sich erstmals mit der bislang weitestgehend unbekannten Verfolgungsgeschichte der Zeugen Jehovas in der DDR. Etwa 120 - zum überwiegenden Teil erstmals veröffentlichte - Dokumente und Fotos runden den umfangreichen Band ab.
Produktdetails
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Über den Autor
- paperback
- 268 Seiten
- Erschienen 2007
- Westarp
- hardcover
- 242 Seiten
- Erschienen 2000
- Pendo Verlag AG.
- paperback -
- Erschienen 1977
- Evang. Pressev., Mchn.



