Kritischer Kannibalismus
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Beschreibung
Literaturkritik ist ein grausames Geschäft: Bücher werden gnadenlos verrissen, während einige Autoren ihrerseits den Tod des Kritikers herbeifantasieren. Diese Triebkräfte der Literaturkritik lassen sich - ausgehend von Walter Benjamins These, dass der Kritiker ein Kannibale sei - als diskursive Praktiken in der Literaturkritik der Moderne nachzeichnen, die bis auf den Stammvater der deutschsprachigen Literaturkritik, Christian Thomasius, zurückreichen. Christoph Schmitt-Maaß untersucht die barbarischen und archaischen Ursprünge der Literaturkritik, die bereits seit den Anfängen der Aufklärung als anthropologische Konstanten die Text- und Selbstdeutung motivieren. von Schmitt-Maaß, Christoph
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Über den Autor
Christoph Schmitt-Maaß (PD Dr. phil. habil.), geb. 1978, forscht am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig-Maximilians-Universität München zur deutschsprachigen Rezeption des Jansenismus. Er war Feodor-Lynen-Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung am St John's College der University of Oxford und am German Department der Princeton University, wo er zur Literaturkritik in der Frühaufklärung und bei Walter Benjamin forschte.
- Kartoniert
- 315 Seiten
- Erschienen 2016
- Knaur TB
- Kartoniert
- 448 Seiten
- Erschienen 2006
- Goldmann Verlag
- hardcover
- 239 Seiten
- Scherz
- Gebunden
- 168 Seiten
- Erschienen 2021
- KBV
- Kartoniert
- 327 Seiten
- Erschienen 2021
- edition TIAMAT
- Kartoniert
- 319 Seiten
- Erschienen 2013
- Knaur TB




