Die Negation von Solidarität
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Beschreibung
Ödön von Horváth gilt mit seinen Dramen vor 1933 als Chronist der kleinbürgerlichen Gesellschaft in den Zwischenkriegsjahren. Er fokussiert just das Milieu der abhängig Beschäftigten und kleinen Selbständigen, in dem der deutsche Faschismus erstarkt. Die Arbeit bestimmt die Verhaltensweisen von Horváths Kleinbürgern als "strategische Interaktionen" (Erving Goffman), die auf Mittel der Selbstinszenierung und auf das Bemühen, "das Sein durch den Schein zu überholen" (Pierre Bourdieu), setzen. Die angewandten Selbstdarstellungs- und Interaktionsstrategien greifen auf Versatzstücke der zeitgenössischen populären Kultur zurück und versuchen, sie gewinnbringend einzusetzen - etwa die Grand-Hotel-Kultur der Goldenen 20er (,Zur schönen Aussicht'), den Mythos von der Wiener Walzerseligkeit (,Geschichten aus dem Wiener Wald') oder das Stereotyp vom vitalen Mann aus dem Volk (,Kasimir und Karoline'). Die Untersuchung verfolgt diese Strategien von Horváths Ego-Taktikern bis in ihre Brüche und macht sie als Negationen eines entgegengesetzten Verhaltensmusters erkennbar: desjenigen der Solidarität. von Franz, Joachim
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Über den Autor
- perfect -
- Erschienen 1973
- Luchterhand Verlag
- hardcover
- 336 Seiten
- Homilius, K
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2023
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 402 Seiten
- Erschienen 2012
- ça-ira-Verlag
- Gebunden
- 223 Seiten
- Erschienen 2016
- Hanser Berlin
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- perfect
- 259 Seiten
- Erschienen 2024
- Campus Verlag
- Kartoniert
- 393 Seiten
- Erschienen 2022
- Verlag Barbara Budrich




