Die Negation von Solidarität
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Beschreibung
Ödön von Horváth gilt mit seinen Dramen vor 1933 als Chronist der kleinbürgerlichen Gesellschaft in den Zwischenkriegsjahren. Er fokussiert just das Milieu der abhängig Beschäftigten und kleinen Selbständigen, in dem der deutsche Faschismus erstarkt. Die Arbeit bestimmt die Verhaltensweisen von Horváths Kleinbürgern als "strategische Interaktionen" (Erving Goffman), die auf Mittel der Selbstinszenierung und auf das Bemühen, "das Sein durch den Schein zu überholen" (Pierre Bourdieu), setzen. Die angewandten Selbstdarstellungs- und Interaktionsstrategien greifen auf Versatzstücke der zeitgenössischen populären Kultur zurück und versuchen, sie gewinnbringend einzusetzen - etwa die Grand-Hotel-Kultur der Goldenen 20er (,Zur schönen Aussicht'), den Mythos von der Wiener Walzerseligkeit (,Geschichten aus dem Wiener Wald') oder das Stereotyp vom vitalen Mann aus dem Volk (,Kasimir und Karoline'). Die Untersuchung verfolgt diese Strategien von Horváths Ego-Taktikern bis in ihre Brüche und macht sie als Negationen eines entgegengesetzten Verhaltensmusters erkennbar: desjenigen der Solidarität. von Franz, Joachim
Produktdetails
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Über den Autor
- hardcover
- 256 Seiten
- Erschienen 2023
- S. FISCHER
- Kartoniert
- 220 Seiten
- Erschienen 2005
- Chronos
- Kartoniert
- 393 Seiten
- Erschienen 2022
- Verlag Barbara Budrich
- hardcover
- 320 Seiten
- Erschienen 2024
- Droemer HC
- Gebunden
- 207 Seiten
- Erschienen 2018
- Kremayr & Scheriau
- Kartoniert
- 284 Seiten
- Erschienen 2016
- FISCHER Taschenbuch
- Kartoniert
- 525 Seiten
- Erschienen 2016
- FISCHER Taschenbuch
- Gebunden
- 447 Seiten
- Erschienen 2021
- HOFFMANN UND CAMPE VERLAG GmbH




