Autorschaft ist Werkherrschaft
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Beschreibung
Worte in Eigentum zu verwandeln, ist die Aufgabe des modernen Urheberrechts. Erstmals gelöst wurde diese Aufgabe um 1800. Heinrich Bosse berichtet, welche Arbeit diejenigen zu leisten hatten, die dabei das Wort ergriffen. Die Entwicklung der modernen Medien fordert, auch das Urheberrecht weiterzuentwickeln. Hierfür ist der Anfang der Entwicklung aufschlussreich, als man das Recht zur Vervielfältigung von Geschriebenem an den Autor band. Gerade sein immaterieller Geist half die materielle Druckware zu definieren. Diese moderne Selbstverständlichkeit ergab sich erst in öffentlichen Lernprozessen. Sie musste in gemeinsamer diskursiver Arbeit herausgearbeitet werden gegen Widerstände, wie sie der Freiherr von Knigge (1792) äußerte: »Drucken ist nichts mehr, als öffentlich nacherzählen. Öffentlich nacherzählen darf ich alles, was öffentlich ist gesagt worden.«
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Über den Autor
Heinrich Bosse Lektor in Turku/Finnland (1967-1970) und Montreal/Canada (1970-1973), Akademischer Rat an der Universität Freiburg, Mitglied der Baltischen Historischen Kommission seit 1980, pensioniert seit 2002.
- paperback
- 740 Seiten
- Erschienen 2025
- Duncker & Humblot
- Kartoniert
- 262 Seiten
- Erschienen 2015
- Vandenhoeck & Ruprecht
- Gebunden
- 478 Seiten
- Erschienen 2020
- De Gruyter Oldenbourg
- paperback
- 232 Seiten
- Erschienen 2023
- ibidem
- Gebunden
- 208 Seiten
- Erschienen 2021
- Siedler Verlag
- Hardcover -
- Erschienen 2010
- Duncker & Humblot
- hardcover
- 512 Seiten
- Erschienen 2023
- Westend
- paperback
- 512 Seiten
- Erschienen 2026
- Westend
- paperback
- 211 Seiten
- Erschienen 1997
- Pierrette




