Material Culture
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Beschreibung
Der material turn hat in zahlreichen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen zur Stimulanz neuer Fragen, neuer Forschungsbereiche und neuer Forschungsperspektiven geführt. Das vielzitierte thinking through things ist gerade im Bereich der Sammlungs- und Museumsgeschichte essentiell. Dennoch sind trotz der dem Fach Kunstgeschichte immanenten Objektgebundenheit erstaunlicherweise zahlreiche Forschungsthemen noch kaum bearbeitet, obgleich sie einen zentralen Bereich des vormodernen Künstlerselbstverständnisses bilden: Die Rede ist von jenen Objekten materieller Kultur, die die städtischen Berufsverbände im Handwerk und Gewerbe repräsentierten und so das Zunft-, Gilde- und Bruderschaftswesen im städtischen Kontext visualisierten. Sämtliche in diesem Bereich angesiedelten Objekte stehen hierbei im Zentrum des Interesses, der Begriff Material Culture des Zunft- und Gildewesens wird in breitestmöglicher Dimension verstanden, vom mehrflügeligen Altar bis zum schlichten Zunftschrank, der die Kerzen für die städtischen Prozessionen beherbergte. Von Interesse sind die Form, Wirkung und Funktion dieser Objekte in ihrem sakralen oder profanen Umfeld.
Produktdetails
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Über den Autor
- Kartoniert
- 170 Seiten
- Erschienen 2008
- Brill Deutschland GmbH
- Gebunden
- 288 Seiten
- Erschienen 2017
- Museum of Modern Art
- paperback
- 236 Seiten
- Erschienen 1987
- Wolf
- paperback
- 410 Seiten
- Erschienen 1993
- University of California Press
- Gebunden
- 406 Seiten
- Erschienen 2020
- Waxmann
- paperback
- 240 Seiten
- Erschienen 2012
- Polity
- Gebunden
- 758 Seiten
- Erschienen 2020
- V&R unipress




