Figuren der Resonanz
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Beschreibung
Ab der Mitte des 17. Jahrhunderts vollzog sich in der Medizin ein Paradigmenwechsel von hoher ästhetischer Relevanz. Hatten die Nerven bis dahin als Transportkanäle für die "Lebensgeister" gegolten, so trat nunmehr eine konkurrierende Theorie auf den Plan, nach der es sich um elastische Fasern handle, die in Analogie zur Saitenvibration, also über das Prinzip der Schwingung zu erklären seien. Der menschliche Leib avancierte buchstäblich zu einem Musikinstrument, das emotionale Erleben (nicht nur) von Musik zu einem Resonanzeffekt. Die Folgen dieser Sichtweise waren einschneidend: Das vorliegende Buch zeigt anhand zahlreicher Quellen aus den Bereichen Musik, Medizin, Literatur und Ästhetik, wie eine "musikalische Anthropologie" entstand, die wiederum auf die Kompositionspraxis zurückwirkte, etwa bei Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Anton Benda und Wolfgang Amadeus Mozart. von Stollberg, Arne
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Über den Autor
Arne Stollberg ist Professor für Historische Musikwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin.
- Kartoniert
- 248 Seiten
- Erschienen 2022
- Fraunhofer Verlag
- Kartoniert
- 84 Seiten
- Erschienen 2001
- SCHOTT MUSIC GmbH & Co KG, ...
- Kartoniert
- 604 Seiten
- Erschienen 2020
- Springer Vieweg
- hardcover
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- Pestalozzi Verlag
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- 240 Seiten
- Erschienen 2018
- J.B. Metzler
- Kartoniert
- 242 Seiten
- Erschienen 2016
- Springer Vieweg
- Kartoniert
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