Finanzintermediation an der Schnittstelle von formellem und informellem Finanzsektor
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Beschreibung
In den meisten Entwicklungsländern tun sich Banken mit der ländlichen Kreditvergabe vor allem an ärmere Bevölkerungsgruppen außerordentlich schwer. Mit Hilfe von Erklärungsansätzen der neueren institutionellen Mikroökonomie läßt sich zeigen, daß die Zurückhaltung der Banken vor allem auf informationsbedingte Risiko- und Kostenprobleme zurückzuführen ist. Hingegen sind informelle Finanzinstitutionen zum einen eher in der Lage, diese Probleme zu bewältigen, wie am Beispiel finanzieller Selbsthilfegruppen deutlich wird, zum anderen weisen sie jedoch in wesentlichen Funktionen der Finanzintermediation Schwächen auf. Durch die Verknüpfung (Linking) von formellen und informellen Finanzinstitutionen hat man in Indonesien versucht, insgesamt zu einer Verbesserung der Finanzintermediation und zu einer Weiterentwicklung der finanziellen Selbsthilfegruppen in ihrer Funktion als Finanzintermediäre beizutragen. Der Autor kommt zu dem Schluß, daß die gesteckten Ziele nur bedingt erreicht wurden. von Maurer, Klaus
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Über den Autor
Der Autor: Klaus Maurer, geboren 1959, studierte Wirtschaftswissenschaften an der Universität Regensburg, danach Absolvenz eines Postgraduiertenprogramms am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Berlin. 1986 begann er seine berufliche Laufbahn bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und wechselte anschließend zur Deutschen Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ), für die er drei Jahre als Berater der Zentralbank in Indonesien tätig war. Seit 1992 arbeitet er freiberuflich als Berater, Gutachter und Trainer in der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. Promotion 1998 am Institut für Bank- und Finanzwirtschaft der Freien Universität Berlin.
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